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Datum: Donnerstag, 04.06.2009
Bibelstelle: Psalm 68, 20; Judas 21
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XIV



Psalm 68
20 Gepriesen sei der Herr Tag für Tag! Er trägt für uns [Last], Gott ist unsere Rettung.

Judas
21 erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben.

Gott mutet den Seinen manche Last zu. Er ist Gott und handelt souverän als
der Allwissende, Allmächtige und Liebende. Das heißt, dass wir im Leid
längst nicht für alles eine Erklärung finden. Doch wir sollen es erleben: Gott
legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. Wir sehen oft nur die Last, die
wir zu tragen haben, und nicht Gottes liebevolle Hilfe. Wenn wir sein Mittragen
bewusst wahrnehmen, dann werden wir für andere ein Zeugnis sein
können. Wir lenken dabei den Blick auf den, der uns mit unseren Lasten
trägt und uns von der größten Last, der Sündenlast, befreit hat. Unser Herr
verfolgt ein hohes Ziel mit uns. Die Bestimmung der Kinder Gottes ist es,
dass wir umgestaltet werden in das Bild unseres Herrn Jesus Christus. Dieses
Umgestaltet-Werden ist mit Schmerzen verbunden. Kann Gott in schweren
Zeiten dieses Werk an uns tun? »Gott packt seine größten Segnungen in
dunkle Verpackungen« (C. H. Spurgeon).

Wenn unser Herr uns schwere Führungen zumutet, sind wir in die Entscheidung gestellt: Wir können es lernen, das Schwere anzunehmen, oder wir können sagen »Annahme verweigert«. Doch dabei muss es nicht bleiben.
Denn die Not wird zur Segensquelle, wenn wir uns Gottes umgestaltender
Hand anvertrauen. »Gott liebt uns so sehr, dass er uns auch wehtun kann:
Im Leid arbeitet Gott besonders an uns, das ist oft schwer. Schauen wir
einmal auf etwas besonders Wertvolles, auf einen Diamanten. Roh aus dem
Erdreich gebrochen, ist er ein unscheinbares Material, erst durch Schleifen
und Polieren wird aus ihm ein funkelnder und wunderschöner Edelstein«
(P. Hahne). (Lies Mal. 3, 3; Jes. 48, 10; 1. Petr. 1, 7.)



 

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