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Nächste Andacht: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XVI Vorige Andacht: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XIV Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Freitag, 05.06.2009 Bibelstelle: Judas 20-23 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XV Judas 20 Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist, 21 erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben. 22 Und erbarmt euch der einen, die zweifeln, 23 rettet sie, indem ihr sie aus dem Feuer reisst, der anderen aber erbarmt euch mit Furcht, indem ihr sogar das vom Fleisch befleckte Kleid hasst. »Am Diamanten muss gearbeitet werden, um ihm seinen echten Wert zu geben. Genauso arbeitet Gott an uns, nicht um uns zu quälen, sondern um aus uns etwas Kostbares zu machen« (P. Hahne). »Was böse scheint, ist gut gemeint, er ist doch nimmermehr mein Feind und gibt nur Liebesschläge« (P. Spitta). Das Wissen um die Liebe unseres Herrn sollten wir in den schweren Zeiten und auf dunklen Wegen nicht vergessen. (Lies Ps. 116, 7; Joh. 16, 27.) 3. Und unsere Liebe? »Lasset uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt« (1. Joh. 4, 19). »Das Lieben ist nicht unsere Erfindung und unsere Kunst, wir können nur lieben, weil Gottes Liebe uns gilt. Aber eben darum ist es eine wichtige Voraussetzung, dass wir uns geliebt wissen und ständig in diesem Bewusstsein leben und uns als Geliebte sehen. Und wenn wir es zu manchen Zeiten nicht fühlen, dann wollen wir es aufgrund der Zusagen im Wort glaubend und dankend für uns nehmen und nicht vergessen: Ich bin geliebt. Aus dem Staunen darüber, aus dem Bedenken der Kostbarkeit dieser Liebe, wird unsere Liebe zu ihm gespeist. Wir lieben, weil er als Erster uns liebte« (W. de Boor). Und Spurgeon schreibt zu 1. Johannes 4, 19: »Planeten strahlen nur das Licht zurück, das ihnen von der Sonne zuströmt, so geht aus dem menschlichen Herzen keine wahre Liebe zu Jesus hervor, die ihm nicht von dem Herrn Jesus selber zufließt. Aus diesem überströmenden Quell der Liebe Gottes entspringt unsere Gottesliebe. Die Flamme der Liebe in unseren Herzen kann nur durch seine Liebe und durch den Geist Gottes entzündet werden. Es ist die Wahrheit, dass wir ihn aus keinem anderen Grunde als dem lieben, dass er uns zuerst geliebt hat.« (Lies Ps. 18, 2. 3; 31, 24; 2. Thess. 3, 5.)
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