Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

10.06. Warum es wichtig ist, Gottes Willen zu kennen – Teil III

09.06. Warum es wichtig ist, Gottes Willen zu kennen – Teil II

08.06. Warum es wichtig ist, Gottes Willen zu kennen – Teil I

07.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XVII

06.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XVI

05.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XV

04.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XIV

03.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XIII
 
nächsten Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XVII
vorherigen Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XV
Archiv



Datum: Samstag, 06.06.2009
Bibelstelle: Offenbarung 2, 1-7
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XVI



Offenbarung 2
1 Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: Dies sagt der, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt:
2 Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren, und dass du Böse nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner erkannt;
3 und du hast Ausharren und hast [vieles] getragen um meines Namens willen und bist nicht müde geworden.
4 Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.
5 Denke nun daran, wovon du gefallen bist, und tue Busse und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, so komme ich dir und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegrücken, wenn du nicht Busse tust.
6 Aber dies hast du, dass du die Werke der Nikolaiten hasst, die auch ich hasse.
7 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist.

Lassen wir die Liebe zu unserem Herrn manchmal verkümmern und von
anderem überwuchern? Es gibt vieles, was unsere Liebe zum Herrn lahmlegen
will. Es kann aus einer tiefen persönlichen Beziehung, in der die Liebe
der treibende Motor ist, eine sachliche Beziehung werden, der die Unmittelbarkeit der Verbindung fehlt. Es läuft alles korrekt, aber die Liebe ist nicht mehr da, der Form nach existiert alles, was zum Leben eines Christen und einer Gemeinde gehört, ein klares Bekenntnis zu ihm, gesunde Verkündigung und rechter Dienst. Aber das alles wächst nicht mehr aus der Liebe zu Jesus, aus dem verborgenen Umgang mit ihm, aus der engen Gemeinschaft mit ihm selbst. Aus dem, was einst unmittelbares Leben mit Jesus selbst war, sind Sachwerte geworden, die man aufrechterhält und pflegt, aber es sind nicht mehr die lebendigen Lebenslinien, die aus der Gemeinschaft mit Christus »leben«. Von außen sieht noch alles aus wie einst, und doch hat sich etwas Grundlegendes verändert. Das galt auch für die einst so vorbildliche Gemeinde in Ephesus. Sie hatte die erste Liebe verlassen. Damit meinte der Herr nicht die Liebe aus der Anfangszeit; er sprach vielmehr von der Liebe, die bei allem, was gelebt und getan wird, an erster Stelle steht: die persönliche Liebe zu ihm. Für sie gibt es keinen Ersatz. Wenn sie fehlt, ist ein Mangel da, der durch keine Vielgeschäftigkeit, keinen Betrieb in Werken und Veranstaltungen religiöser Art, auch nicht durch Begeisterung und theologische Gelehrsamkeit ersetzt wird. Was nicht aus dieser Liebe für den Herrn getan wird, bei allem, was wir tun, ist in seinen Augen längst nicht so wichtig, wie wir es für wichtig halten können. Wichtig ist ihm unsere Liebe. (Lies Ps. 84, 1-13.)


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto