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nächsten Text: Warum es wichtig ist, Gottes Willen zu kennen – Teil I vorherigen Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XVI Archiv Datum: Sonntag, 07.06.2009 Bibelstelle: Hebräer 6, 10-12; Römer 13, 8-10 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XVII Hebräer 6 10 Denn Gott ist nicht ungerecht, eures Werkes zu vergessen und der Liebe, die ihr gegen seinen Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und dient. 11 Wir wünschen aber sehr, dass jeder von euch denselben Eifer um die volle Gewissheit der Hoffnung bis ans Ende beweise, 12 damit ihr nicht träge werdet, sondern Nachahmer derer, die durch Glauben und Ausharren die Verheissungen erben. Römer 13 8 Seid niemand irgend etwas schuldig, als nur einander zu lieben; denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn das: `Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren, und wenn es ein anderes Gebot [gibt], ist es in diesem Wort zusammengefasst: `Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. Weil Gott uns liebt, können wir auch einander lieben. »Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er euer Werk und eure Bemühungen in der Liebe vergäße, die ihr für seinen Namen bewiesen habt, indem ihr seinen Heiligen dientet und noch dient.« Der Schreiber des Hebräerbriefes bestätigt seinen Empfängern, dass sie anderen aus Liebe zum Herrn gedient haben und dienen. Diese praktische Liebestätigkeit ist ein Ausdruck ihres Glaubens und ihrer Liebe zum Herrn. »Für alles wahrhaft christliche Denken ist es wesentlich, dass Gabe und Aufgabe, Indikativ und Imperativ unlöslich zusammengehören. Wer die Liebe Gottes wirklich erfährt und annimmt, der kann doch eigentlich gar nicht anders, als nun auch seinerseits zu lieben. Und doch können wir leider auch immer wieder lieblos sein und brauchen die eindringliche Erinnerung, die vor allem Johannes in seinen Briefen deutlich anspricht. ›Wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der ist nicht imstande Gott zu lieben, den er nicht sieht‹ (1. Joh. 4, 20). Hier könnte man einwenden, dass es leichter ist, den liebenden Gott zu lieben als den Bruder oder die Schwester, die wir ganz nahe und sichtbar bei uns haben mit ihren Fehlern und schwierigen Seiten. Von der Liebe zu Gott ist leichter zu reden, weil sie ja nicht nachzuprüfen ist wegen seiner Unsichtbarkeit. Aber eben dazu sagt Johannes, dass sie nachprüfbar ist und festzustellen an der Liebe zum anderen. Wenn sie da nicht vorkommt, dann gibt es sie nicht, dann ist das Reden davon eine Lüge« (W. de Boor). Wir wollen uns ermutigen lassen durch seine Liebe zu uns. »Lasset uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.« (Lies Joh. 13, 35; Röm. 12, 9-18; 15, 7; Phil. 2, 3.)
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