Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

17.06. Hören, wie Jesus hörte

16.06. Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil IV

15.06. Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil III

14.06. Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil II

13.06. Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil I

12.06. Warum es wichtig ist, Gottes Willen zu kennen – Teil V

11.06. Warum es wichtig ist, Gottes Willen zu kennen – Teil IV

10.06. Warum es wichtig ist, Gottes Willen zu kennen – Teil III
 
nächsten Text: Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil II
vorherigen Text: Warum es wichtig ist, Gottes Willen zu kennen – Teil V
Archiv



Datum: Samstag, 13.06.2009
Bibelstelle: Johannes 4, 34; 5, 19-20
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil I



Johannes 4
34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.

Johannes 5
19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, ausser was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn.
20 Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm grössere Werke als diese zeigen, damit ihr euch wundert.

Von Jesus können wir lernen, was es bedeutet, unseren praktischen Alltag
auf den göttlichen Willen auszurichten. Für ihn war das Tun des Willens
Gottes genauso lebensnotwendig wie das tägliche Brot. Ja, er bezeugte
sogar, dass er nichts ohne den Vater tun konnte. Jesus hatte auch gelernt,
dass die Ausführung des Willens Gottes zu dem vom Vater gesetzten Zeitpunkt geschehen muss. Deshalb steht bei Jesus vor jedem entscheidenden Schritt das Gespräch mit dem Vater. Er hörte auf Gott, auch dann, wenn ihn die Härte des göttlichen Willens traf. Er wusste, dass es ganz besonders auf die innere Einstellung ankommt. (Vgl. Joh. 7, 6; Luk. 2, 49; 6, 12. 13; Matth. 26, 36-46.) – Man könnte um diese Feststellungen eine große Klammer setzen, weil sie alle eine Aussage machen: Jesus war ein Hörender. Er wollte und musste auf den Vater hören, um seinen Willen zu erkennen. Dieses »innere Muss« wird auch für uns der Schlüssel sein, um Gottes Leitung zu erfahren. Wir können also von unserem Herrn vor allem das Hören auf den Vater lernen. Wer den Willen Gottes für sein Leben sucht, muss »hörwillig« sein. Je vorurteilsloser und demütiger wir sein Wort lesen, desto größer wird unsere Empfänglichkeit für sein Reden. Es ist kein akustisches Hören, sondern ein inneres, intensives Horchen. Hier empfangen wir Weisung und Kraft, dem Reich Gottes zu dienen. Dieses Horchen ist also kein Selbstzweck. Der Apostel Paulus hat diese Art des Hörens praktiziert und dadurch sein Leben von der Führung und den Weisungen des Heiligen Geistes abhängig gemacht. (Dazu Apg. 16, 6-10; 18, 9f; 19, 21f; 20, 22.)


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto