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nächsten Text: Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil IV vorherigen Text: Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil II Archiv Datum: Montag, 15.06.2009 Bibelstelle: Markus 14, 36; Matthäus 12, 50 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil III Markus 14 36 Und er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst! Matthäus 12 50 Denn wer den Willen meines Vaters tun wird, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. Jesus hatte während seines Erdenlebens erfahren, dass »Gott einen Plan für die großen Dinge hat, aber auch für die kleinen, und er sogar den rechten Zeitpunkt, wann das Richtige getan werden soll, nennt« (K. Bockmühl). (Siehe Joh. 2, 2-4.) – Jesus sagte von sich selbst: » . . . so wie ich höre, richte ich, und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat« (Joh. 5, 30). Auch wenn der Herr einen persönlichen Willen besaß (Joh. 17, 24), orientierte er sich beständig am Willen seines Vaters. »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn« (Joh. 5, 19; vgl. Joh. 4, 34; 17, 4; 18, 11; Matth. 6, 10; 26, 42). Jesus blieb im Willen Gottes. Das ist auch der Weg für uns. (Lies Joh. 8, 31; 15, 5; 1. Joh. 2, 17.) Unser Herr war beständig bereit, göttliche Weisungen zu empfangen. »Und er lernte, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam« (Hebr. 5, 8; Phil. 2, 8). – Jesus gab eigenmächtigem Handeln keinen Raum. Er suchte nicht, sich selbst zu verwirklichen. Er orientierte sich auch nicht an der öffentlichen Meinung, sondern an dem, was der Vater sagte. Bei ihm finden wir beides miteinander verbunden: Abhängigkeit von Gott und Freiheit von Menschen. Eva von Tiele-Winckler, die Gründerin der Friedenshort-Schwesternschaft im oberschlesischen Miechowitz (heute Polen), notierte einmal: »Sei kindlich abhängig von Gott und königlich unabhängig von den Menschen, von ihrem Urteil, Lob oder Tadel. Bist du deiner Sache vor Gott gewiss, so gehe unerschrocken voran als ein Herold der Wahrheit und verkörpere sie in deinem Leben.«
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