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18.06. Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil I

17.06. Hören, wie Jesus hörte

16.06. Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil IV

15.06. Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil III

14.06. Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil II

13.06. Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil I

12.06. Warum es wichtig ist, Gottes Willen zu kennen – Teil V
 
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Datum: Montag, 15.06.2009
Bibelstelle: Markus 14, 36; Matthäus 12, 50
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil III



Markus 14
36 Und er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!
Matthäus 12
50 Denn wer den Willen meines Vaters tun wird, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
Jesus hatte während seines Erdenlebens erfahren, dass »Gott einen Plan für
die großen Dinge hat, aber auch für die kleinen, und er sogar den rechten
Zeitpunkt, wann das Richtige getan werden soll, nennt« (K. Bockmühl).
(Siehe Joh. 2, 2-4.) – Jesus sagte von sich selbst: » . . . so wie ich höre, richte
ich, und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen,
sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat« (Joh. 5, 30). Auch wenn
der Herr einen persönlichen Willen besaß (Joh. 17, 24), orientierte er sich
beständig am Willen seines Vaters. »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der
Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn
was der tut, das tut ebenso auch der Sohn« (Joh. 5, 19; vgl. Joh. 4, 34; 17, 4;
18, 11; Matth. 6, 10; 26, 42). Jesus blieb im Willen Gottes. Das ist auch der
Weg für uns. (Lies Joh. 8, 31; 15, 5; 1. Joh. 2, 17.)

Unser Herr war beständig bereit, göttliche Weisungen zu empfangen. »Und
er lernte, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam« (Hebr. 5,
8; Phil. 2, 8). – Jesus gab eigenmächtigem Handeln keinen Raum. Er suchte
nicht, sich selbst zu verwirklichen. Er orientierte sich auch nicht an der
öffentlichen Meinung, sondern an dem, was der Vater sagte. Bei ihm finden
wir beides miteinander verbunden: Abhängigkeit von Gott und Freiheit von
Menschen.

Eva von Tiele-Winckler, die Gründerin der Friedenshort-Schwesternschaft
im oberschlesischen Miechowitz (heute Polen), notierte einmal: »Sei kindlich
abhängig von Gott und königlich unabhängig von den Menschen, von ihrem
Urteil, Lob oder Tadel. Bist du deiner Sache vor Gott gewiss, so gehe
unerschrocken voran als ein Herold der Wahrheit und verkörpere sie in
deinem Leben.«


 

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