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nächsten Text: Hören, wie Jesus hörte vorherigen Text: Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil III Archiv Datum: Dienstag, 16.06.2009 Bibelstelle: Jesaja 50, 4-6; Lukas 9, 35 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil IV Jesaja 50 4 Der Herr, HERR, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich erkenne, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt [mich, ja] Morgen für Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger [hören]. 5 Der Herr, HERR, hat mir das Ohr geöffnet, und ich, ich bin nicht widerspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen. 6 Ich bot meinen Rücken den Schlagenden und meine Wangen den Raufenden, mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. Lukas 9 35 und es geschah eine Stimme aus der Wolke, die sagte: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört! Wenn Jesus Menschen heilte, sie tröstete und ermahnte, wenn er in den Synagogen, im Tempel und seine Jünger in aller Stille lehrte, tat er es in der Abhängigkeit vom Vater. Immer wieder zog er sich zurück, um auf den Vater zu hören. Er wollte, obwohl er göttlicher Natur ist, »nur« der Gesandte Gottes sein. Als er seinen Dienst in der Öffentlichkeit antrat, gab er in der Synagoge zu Nazareth bekannt: »Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn« (Luk. 4, 18. 19). Dieses »Gnadenjahr« war jetzt angebrochen, und Jesus verkörperte die Gnade und Liebe Gottes, die sich auf den Weg machte, »zu suchen und zu retten, was verloren ist« (Luk. 19, 10; vgl. Hes. 34, 16). – Auch wir sind Gesandte Gottes, die die verlorenen Menschen aufsuchen, um sie für Christus zu gewinnen. Was gilt es zu beachten? Wir müssen: • Im Wort Gottes verwurzelt sein Auf das Wort des Herrn zu achten heißt, dass unser Hören vor unserem Tun rangieren sollte. Denken wir an die beiden Schwestern Maria und Marta in Betanien. Wir lesen Lukas 10, 38-42. Jesus spielt hier nicht das Hören gegen das Tun aus. Arbeiten braucht seine Zeit und Hören braucht seine Zeit. Wenn Jesus Marta tadelt und Maria lobt, hat er die Reihenfolge im Auge: Zuerst kommt das Hören, dann die Arbeit – wie auch die Gnade Gottes vor den Werken rangiert.
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