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nächsten Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil I vorherigen Text: Jesus unser Vorbild im Hören auf Gott – Teil IV Archiv Datum: Mittwoch, 17.06.2009 Bibelstelle: Sprüche 20, 12; Jeremia 22, 29 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Hören, wie Jesus hörte Sprüche 20 12 Das hörende Ohr und das sehende Auge, der HERR hat sie alle beide gemacht. Jeremia 22 29 O Land, Land, Land, höre das Wort des HERRN! Wir lernen von Jesus, nicht aus uns selbst zu handeln, sondern sorgfältig auf den Willen des Vaters zu hören und zu achten. Er will auch uns nach seinem Willen führen und leiten. Um das zu erfahren, müssen wir Zeit investieren, einfach Jesus zuhören, und durch seinen Geist wird er zu uns reden. »Es kann jeden Augenblick beim Beten geschehen, dass wir neu in Gedanken in die Nähe des Vaterherzens Gottes zurückfinden, und dann ist alles gut« (R. Albrecht). Wenn wir auf die Stimme des Herrn hören, geht es nicht nur darum, selber im Glauben zu wachsen und zu reifen, sondern vor allem darum, dem Willen Gottes gehorsam zu werden, »welcher will, dass . . . alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen«. Er öffnet unser Ohr, weil er will, dass wir sein Evangelium in der ganzen Welt verkündigen sollen. Wir müssen uns immer wieder der Frage stellen, ob wir unser persönliches Verlangen nach Wegweisung nur mit uns selber in Berührung bringen oder ob wir erfasst haben, dass es um viel mehr geht? »Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, . . . und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde« (Apg. 1, 8). Hören, wie Jesus hörte, bedeutet, dass wir seinem Geist auch wirklich Raum geben. (Vgl. Joh. 14, 26; 16, 13.) Der Heilige Geist wird ständig auf die Worte und Lehre des irdischen Jesus Bezug nehmen und sie uns erklären und uns zum Gehorsam stärken. (Siehe Röm. 8, 26; Matth. 10, 20; 1. Petr. 1, 12.) Der Heilige Geist wird also niemals etwas Neues erfinden, wenn er zu uns redet. Der Inhalt seiner Botschaft wird immer identisch sein mit der Lehre von Jesus und seinen Aposteln (Matth. 28, 20a; Apg. 2, 42).
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