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nächsten Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil IV vorherigen Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil II Archiv Datum: Samstag, 20.06.2009 Bibelstelle: Römer 6, 2. 3 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil III Römer 6 2 Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie sollten wir noch in ihr leben? 3 Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir selbst sind es, die mit Jesus Christus »gestorben« sind. Die Welt und der Machtbereich der Sünde existieren weiter. Wir sind nach wie vor von allen Seiten vom Herrschaftsanspruch der Sünde bedrängt. Sie ist quicklebendig. Ja, das Böse tut so, als wären wir ihm unterstellt. Es baut sich groß vor uns auf, um uns zu beeindrucken, in seinen Bann zu ziehen und uns einzuschüchtern. Wir werden von der Sünde belästigt, die unseren Glauben ermüden und lähmen will. Doch wenn Widerstand zu leisten ist, dann hier. Die Sünde hat nämlich solch zerstörerische Gewalt, dass kein Gläubiger mit ihr spielen sollte. »Wer meint, er stehe« fest im Glauben, er werde mit jeder Versuchung fertig, er könne sich z. B. die schmutzigsten Bilder anschauen, »der mag wohl zusehen, dass er nicht falle« (1. Kor. 10, 12). Aber so groß und stark die Sünden-Macht auch ist, sie hat kein Recht. Ihre Forderungen an uns sind illegal. Unser legaler Herr ist Jesus Christus. Mit einem zweiten Bild bekräftigt der Apostel Paulus, dass wir mit Christus gestorben sind. »Wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?« Wenn Paulus so fragt, kann die Antwort der Gläubigen nur heißen: »Wir wissen es. Schließlich gehört dies zum biblischen Grund-Wissen!« Aber wie leicht kann dieses Wissen zur Selbstverständlichkeit entschwinden! Wir wissen vieles, aber wir beachten’s nicht. Wir wissen, aber es sagt uns nichts mehr. Das Wort Gottes spricht uns nicht mehr in der Tiefe unseres Herzens an. In seiner großen Güte will der Herr uns in solch einer Verfassung wachrütteln. (Siehe Jes. 40, 21. 26-31; Luk. 2, 49; Röm. 6, 16; 7, 1; 1. Kor. 3, 16; 6, 19.) »Herr Jesus Christus, wirke du an und in mir, dass mein Wissen über dich, die vielen vertrauten Bibelworte, mich neu berühren, beleben und beflügeln. Amen.«
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