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nächsten Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil V vorherigen Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil III Archiv Datum: Sonntag, 21.06.2009 Bibelstelle: Römer 6, 3. 4; Galater 3, 27 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil IV Römer 6 3 Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? 4 So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln. Galater 3 27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen. Wie tief und lebendig, ja unauflöslich, ist die rechtliche Verbundenheit und Einheit des Christen mit seinem Herrn! Paulus gebraucht für diese Tatsache gern das kleine Wort »mit«. Der Jesus-Nachfolger ist »mitgekreuzigt«, »mitbegraben«, »mitgestorben«, »mitauferweckt«, Gott hat uns »mit Christus sitzen lassen in der Himmelswelt«. Die Gläubigen werden mit Christus »erben«, »leiden« und »verherrlicht werden« (Eph. 2, 6; Röm. 8, 17). Es ist also nicht nur etwas für uns geschehen (Rechtfertigung), sondern es ist auch etwas mit uns geschehen. Das Bild, das Paulus hier wählt, ist die Taufe »auf Christus Jesus« und »auf seinen Tod«. Hier spricht der Apostel nicht von der Praxis der Taufe, sondern von ihrer Bedeutung. Wir dürfen hier also keinesfalls eine Anleitung zur Ausübung der Taufe ableiten. Jesus selber hat seinen Jüngern erklärt, worum es geht: »Ich habe aber eine Taufe, womit ich getauft werden muss, und wie bin ich bedrängt, bis sie vollbracht ist« (Luk. 12, 50; vgl. Mark. 10, 38. 39). Der Herr spricht von seinem Leiden und Sterben am Kreuz. Er stirbt am Gerichtszorn Gottes, der ihn verschlingt. Wer nun auf den Gekreuzigten blickt und es im Glauben annimmt: »Für mich gingst du nach Golgatha«, der soll auch wissen, was mit ihm geschah: Du bist auf den Tod von Jesus getauft. Hier ist dein alter Mensch gerichtet und hingerichtet und mit Christus gekreuzigt, gestorben und begraben. Und wer begraben ist, ist wirklich tot. Aber es ist ein Tod, der auf Leben angelegt ist. Ein Weizenkorn, das in die Erde fällt und stirbt, wird eines Tages zum »Leben erwachen« und wachsen und sich der Öffentlichkeit als lebendiges und fruchttragendes Korn präsentieren. (Vgl. Joh. 12, 23. 24.) So drängt auch der Tod des Herrn Jesus Christus zur Auferstehung von den Toten, zu einem völlig neuen Leben. (Lies 2. Kor. 5, 14-17.)
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