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nächsten Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil VI vorherigen Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil IV Archiv Datum: Montag, 22.06.2009 Bibelstelle: Römer 6, 4-6 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil V Römer 6 4 So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln. 5 Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der [seiner] Auferstehung sein, 6 da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Im Altertum wurden Ehepaare, aber auch Vater und Sohn, Mutter und Tochter oder Geschwister, in einem gemeinsamen Grab beerdigt. Das war Ausdruck einer noch über den Tod hinaus gültigen Zusammengehörigkeit. Vielleicht stand dem Apostel Paulus diese Sitte vor Augen, wenn er vom gemeinsamen Geschick des Christus und des Christen spricht. Es ist nur folgerichtig, dass ein Christ, der mit Christus gestorben, gekreuzigt und begraben wurde, auch mit ihm auferweckt worden ist. Für Jesus selber ist es eine Auferweckung »durch die Herrlichkeit des Vaters«, die ihn wenig später in den Himmel aufnehmen wird. Vom Jesus-Jünger aber heißt es, dass er mit Christus auferweckt wurde, damit er fortan »in Neuheit des Lebens wandeln« soll. Während Jesus in den Himmel erhöht worden ist, geht es für den Jünger darum, das »Auferstehungs-Leben« in den alten Verhältnissen zu leben. Hier soll sich die Echtheit des neuen Lebens zeigen und bewähren. Es geht für uns eben noch nicht – wie ein Bibel-Ausleger treffend bemerkt – »stracks in die Vollendung und steil in den Himmel, wo Christus thront, sondern hinein in den Dienst auf dieser Erde, noch gezeichnet von Verweslichkeit, Niedrigkeit und Ärmlichkeit. (Siehe 1. Kor. 15, 42. 43.) Doch unter dieser Einschränkung gilt die unglaubliche Gleichung: Wie Christus dürfen wir jetzt ein Leben in Neuheit führen.« Denn wir bilden mit unserem Herrn eine unzertrennliche Einheit. Wörtlich heißt es: »Wenn wir nämlich Zusammengewachsene geworden sind mit der Gleichheit seines Todes, erst recht werden wir (es) mit (der Gleichheit) seiner Auferstehung sein.« Wie zeigt sich dieses »Zusammengewachsensein«, diese tiefe Gemeinschaft mit Christus in meinem Alltag? Wird da etwas deutlich von seiner Menschenfreundlichkeit, von seiner Barmherzigkeit und Geduld, von seiner Dienstbereitschaft und Güte? Wird da etwas deutlich von seiner Wahrhaftigkeit und Treue, von seinem konsequenten Nein zur Sünde und seinem aufrichtigen Ja zum Willen Gottes? Wir lesen noch Johannes 11, 3. 36; 13, 1-5; Lukas 22, 27; 1. Korinther 13, 4-7.
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