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nächsten Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil VIII vorherigen Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil VI Archiv Datum: Mittwoch, 24.06.2009 Bibelstelle: Römer 6, 8-11 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil VII Römer 6 8 Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, 9 da wir wissen, dass Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn. 10 Denn was er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott. 11 So auch ihr, haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus. Es ist dem Apostel überaus wichtig zu betonen: Christus ist wegen unserer Sünde gestorben und zwar »ein für alle Mal«. Jetzt aber lebt er, und er lebt für Gott. – Damals gab es religiöse Strömungen, die ähnliche Worte gebrauchten und ihre »Erlösungs-Erlebnisse« verkündigten, aber mit einem völlig anderen Sinn. Man knüpfte an beeindruckende Naturerfahrungen an, etwa an das immer wiederkehrende Sterben und Aufleben der Natur. Daraus entstand eine Art »Wiedergeburts-Lehre« wie wir sie auch heute in anderen Religionen finden. Die Botschaft aber, die Paulus verkündigte, war die gute Nachricht von einem zentralen Heilsgeschehen wie nie zuvor und nie wieder danach. »Sie handelte vom Selbstopfer Gottes in seinem Sohn Jesus Christus. Dieses ›Ein-für-alle-Mal‹ stand also quer zum Kreislaufdenken jener Religiosität und bedurfte immer wieder der Betonung. Wir Heutigen haben genauso wachsam auf das Eindringen naturreligiöser Weisheiten zu achten. Sie sind zwar eingängig, führen aber doch nicht aus dem Kreislauf von laufend erweckten und laufend enttäuschten Hoffnungen heraus« (A. Pohl). (Lies Kol. 2, 8-15; Hebr. 9, 12.) Wenn Christus nicht ein für alle Mal gestorben wäre und es dagegen einen immerwährenden Kreislauf von Sterben und Auferstehen gäbe, wären wir einer grausamen Ungewissheit überlassen. Wir wüssten nicht, ob unsere Sünden wirklich vergeben sind, wir wären der Groß-Macht der Sünde hilflos und unentwegt ausgesetzt. Wir würden in der schwarzen Nacht der Hoffnungslosigkeit dahindämmern. Wir hätten keine Gewissheit darüber, dass wir ein für alle Mal in die Familie Gottes hineingeboren werden und für immer seine Kinder sind. Unser Gott ist ein Gott, der uns nicht in Ungewissheit und Hoffnungslosigkeit gefangen hält. Denn Christus stirbt nicht mehr. Er ist auferstanden – und wir mit ihm! Er lebt – und wir mit ihm! Diese Unendlich frohe Botschaft muss in die Welt hinein! Wollen wir Botschafter für Christus sein (2. Kor. 5, 20)?
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