Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

29.06. Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil XII

28.06. Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil XI

27.06. Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil X

26.06. Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil IX

25.06. Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil VIII

24.06. Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil VII

23.06. Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil VI

22.06. Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil V
 
nächsten Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil IX
vorherigen Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil VII
Archiv



Datum: Donnerstag, 25.06.2009
Bibelstelle: Römer 6, 10. 11
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil VIII



Römer 6
10 Denn was er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott.
11 So auch ihr, haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus.

Der Apostel Paulus zieht hier aus dem einmaligen Heilsgeschehen an Karfreitag
und Ostern (V. 10) die Konsequenzen für unser Leben. Aber so, dass
er jetzt die Befehlsform wählt (V. 11). In den gängigen Bibelübersetzungen
heißt es »Haltet dafür, dass ihr der Sünde gestorben seid« oder »Haltet euch
der Sünde für tot«. Wörtlich aber heißt es: »Begreift euch selber (in einem
Glaubensurteil) als Tote der Sünde (gegenüber), dagegen als Lebende für
Gott in Christus Jesus.« Die Übersetzung »haltet euch« könnte irrtümlicherweise in die Nähe positiven Denkens und autogenen Trainings gerückt werden. So, als ob man sich konzentriert etwas einreden müsse, das eigentlich nicht da ist, bis es endlich existiert. Christen haben es nicht nötig, sich der Macht des »Positiven Denkens« zu überlassen. Sie schöpfen das Gute nicht aus sich selbst, sondern aus Christus. Das meint Paulus, wenn er aufruft:

Begreift, versteht euch selber als Tote der Sünde gegenüber. Denn es
steht fest, dass wir mit Christus gestorben sind. Dieses Begreifen hat mit
einer gehorsamen Geisteshaltung zu tun. Wenn ich mit Christus gestorben
und mit ihm auferstanden bin, hat Gott mich aus dem Tod zu einem Leben
im Gehorsam dem Herrn und seinem Wort gegenüber befreit. (Vgl. Joh. 3,
36.) Die Glaubens-Grundlage, »dass unser alter Mensch mit Christus gekreuzigt worden ist«, hat also eine ganz praktische Reichweite. Davon spricht Paulus in den Versen 12-17. Wenden wir uns zunächst Vers 12 zu: »Nicht soll die Sünde König sein in eurem sterblichen Leib, sodass ihr seinen Begierden gehorcht.« Das Nicht-Sollen meint hier ein Nicht-Dürfen. Wo Jesus Christus Herr ist, ist die Macht der Sünde illegal (V. 7). Gott gab ihr gewissermaßen die »rote Karte«. Er schickte die Sünde ins »Aus«. Doch sie schmuggelt sich aufs »Spielfeld« zurück. Darum macht sie unser Leben zum Kampfplatz. (Siehe Eph. 6, 12. 13; Kol. 1, 13.)


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto