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nächsten Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil XII vorherigen Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil X Archiv Datum: Sonntag, 28.06.2009 Bibelstelle: Römer 6, 14-17 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil XI Römer 6 14 Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade. 15 Was nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Das sei ferne! 16 Wisst ihr nicht, dass, wem ihr euch zur Verfügung stellt als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorcht? Entweder [Sklaven] der Sünde zum Tod oder [Sklaven] des Gehorsams zur Gerechtigkeit? 17 Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild der Lehre, dem ihr übergeben worden seid! Noch einmal kehrt Paulus wie in Kapitel 5, 17 - 6, 3 zur christlichen Gnaden- Lehre zurück: Wer unter der Macht der Sünde lebt, kennt das Leben unter der Gnade Gottes nicht. Man kann eigentlich nur einem Herrn dienen – entweder dem Inhaber der Sünde oder dem Inhaber der Gnade. Aber immer meinen noch Leute, man könne irgendwie doch ein Leben aus der Gnade und ein Leben in der Sünde vereinen. Nein, ermahnt Paulus aufs Neue! So nicht! Ihr wisst doch, dass ihr dem zum Gehorsam verpflichtet seid, in dessen Dienst ihr als Knechte steht. Im Verhältnis zur Sünde oder zu Gott ist es genauso: Entweder dient ihr der Sünde. Das führt zum Tod. Oder ihr seid Gott gehorsam. Das führt zum Leben. Etwas Drittes gibt es in Wahrheit nicht. Wie dankbar ist Paulus seinem Herrn, dass es bei den Christen in Rom diesen Umschwung – weg vom Leben unter der Sünde, hin zum Leben unter der Gnade Gottes – gegeben hat. »Gott aber sei Dank, dass ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden . . . « Gehorsam, wie Paulus ihn meint, ist ein Prozess, ein Werden und Wachsen. Dieses Wachstum geschieht, wenn wir unser Herz für das Wort Gottes öffnen. Wörtlich sagt Paulus: »Ihr seid gehorsam geworden von Herzen der Prägeform der Lehre, der ihr übergeben wurdet.« Wenn Geldmünzen geprägt werden sollen, braucht man eine Prägeform – den Münzstempel. Die biblische Lehre ist solch eine Prägeform, die genau den Abdruck in unser Leben einprägt, wie es der Prägeform entspricht. Lassen wir uns noch von der »Gestalt« biblischer Lehre prägen? Daran hängt unser Leben als Jesus-Nachfolger. Warum, das sagt Paulus in 2. Timotheus 3, 1-5. 16. 17.
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