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nächsten Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil XIII vorherigen Text: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil XI Archiv Datum: Montag, 29.06.2009 Bibelstelle: Römer 6, 18. 19 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Todes- und Lebensgemeinschaft mit Christus, Teil XII Römer 6 18 Frei gemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden. 19 Ich rede menschlich, wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn wie ihr eure Glieder als Sklaven der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit zur Verfügung gestellt habt, so stellt jetzt eure Glieder zur Verfügung als Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligkeit. Noch einmal spricht Paulus vom Herrschafts-Wechsel im Leben der Christen. Ihr seid befreit aus der Versklavung der Sünde – und »wurdet ›versklavt‹ der Gerechtigkeit«. Sogleich »entschuldigt« er sich für diesen eigenartigen Ausdruck: »Ich rede menschlich wegen der Schwachheit eures Fleisches«, wegen der menschlichen Schwäche, sich Freiheiten herauszunehmen, die nicht zu Jesus passen, und sich damit wieder in falsche Abhängigkeiten zu begeben. Für einen Jesus-Nachfolger ist es wichtig, immer wieder an den Herrschaftswechsel zu denken: Wie ihr früher eure Glieder in die Sklaverei der Unreinheit und des Unrechts verkauft hattet für den Dienst der Sünde, so habt ihr jetzt eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit gestellt, der zur Heiligung führt. Paulus will nicht in die Enge und Atemlosigkeit drängen, sondern in die »herrliche Freiheit der Kinder Gottes«. Die Heiligung unseres Lebens beruht auf dem, was Christus für uns getan hat. Er hat uns erlöst. Er hat uns sein Wort geschenkt, die einzigartige Anleitung zu einem Leben, das ihm gefällt. Welch eine innere Ruhe und Freude kommt in unser Leben, wenn wir auf Jesus, auf sein Wort hören und ihm gehorchen! Dabei stehen wir auf festem Grund: »Ihr seid in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung« (1. Kor. 1, 30; lies Joh. 17, 19; Hebr. 10, 10). Allein auf diesem sicheren Grund können wir die Anweisung Gottes befolgen: »Seid heilig, denn ich bin heilig.« (Dazu 1. Petr. 1, 14-19.) Die Heiligung unseres Lebens ist also ein geheimnisvolles »Ineinander « von dem, was Christus für uns getan hat, und unserem Gehorsam unter der Leitung des Heiligen Geistes. Sie ist nicht leistungsorientiert, nicht machbar und nicht messbar. Denn dann wären wir ja wieder auf uns selbst und nicht auf Christus konzentriert.
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