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08.07. So nahe ist Gott – Teil VIII

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Datum: Montag, 06.07.2009
Bibelstelle: PSALM 73, 28; 65, 5; 84, 11
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: So nahe ist Gott – Teil VI



So nahe ist Gott – dieses Bewusstsein ändert unser Leben von innen her,
und wir erleben etwas von der Freude des Himmels. Das bezeugt auch Asaf:
»Dir, Herr, nahe zu sein, ist mein ganzes Glück.« In jedem Menschen lebt
eine Ursehnsucht: Er will Gott nahe sein. Wir sind so angelegt, dass wir
»Gott suchen, ob wir ihn wohl tastend fühlen und finden möchten«. Die
vielen Religionen, die ihre Stimme erheben und ihre Ansprüche geltend
machen, sind eine Bestätigung dafür, dass die Menschen Gottes Nähe
suchen. Und jede Sehnsucht sucht Erfüllung. Die Frage ist nur, aus welchen
Quellen wir schöpfen. (Lies Ps. 42, 1-3; 143, 6. 7; Jes. 26, 8. 9a.)
Gott nahe zu wissen bringt Entspannung in unser Leben. »Von deiner
Gegenwart geht mein Recht aus« (Ps. 17, 2). Wenn unser Recht von diesem
nahen Gott vertreten wird, brauchen wir nicht immer in Spannung und
Angst zu leben. Wenn Gott, der Allmächtige, mit mir in die Situation hineingeht, kann ich gelassen und unbekümmert bleiben. »Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten; wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen« (Jes. 43, 2). Der Weltherrscher Nebukadnezar sieht bei den drei Männern im Feuerofen einen Vierten: »Siehe, ich sehe vier Männer frei wandeln mitten im Feuer, und keine Verletzung ist an
ihnen; und das Aussehen des Vierten ist gleich einem Sohne der Götter!«
Die Nähe Gottes schenkt den drei Freunden im Feuerofen Gelassenheit und
Freiheit. Ja, sie sind letztlich unversehrt und geborgen. Niemand, auch
nicht der mächtige König der Babylonier, war in der Lage, ihnen ihre Ruhe
in Gott zu nehmen! (Lies Dan. 3, 8-27.)


 

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