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nächsten Text: So nahe ist Gott – Teil X vorherigen Text: So nahe ist Gott – Teil VIII Archiv Datum: Donnerstag, 09.07.2009 Bibelstelle: APOSTELGESCHICHTE 10, 33; RÖMER 10, 13 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: So nahe ist Gott – Teil IX »Wir sind jetzt alle vor Gott gegenwärtig!« Er will das Werk der Rettung, der Wiedergeburt an all denen tun, die es wünschen. Jesus steht vor der Tür. Er klopft an und ist bereit, Wohnung bei dir zu nehmen und dir so nahe zu kommen, wie kein Mensch dir nahe sein kann. Übergib ihm dein Leben – mit allem Schmutz und Schutt. »Gott sei mir Sünder gnädig«, sagte jener Zöllner. (Lies Luk. 18, 9-14; 19, 1-10.) »Nahe ist der Herr denen, die Zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er!« Verdecke die Sünde nicht, die dein Leben zerstört, gib sie heraus in einem offenen Bekenntnis, auch wenn es dich beschämt und es dir schwerfällt. Nahe ist der Retter-Gott, der dir auch in dieser Stunde hilft. Wenn wir unsere Verfehlungen eingestehen, dürfen wir damit rechnen, dass der treue und gerechte Gott uns vergibt und von aller Schuld reinigt. (Lies Ps. 32, 1-5; 1. Joh. 1, 7-9; Jes. 1, 18-20.) »Wie herrlich befreit fühlt sich ein Mensch, der seine Sünde bekannt hat und der jetzt weiß: Die Vergebung ist größer als mein Versagen! Gott will – was ich aufgedeckt habe – zudecken. Wie glücklich kann derjenige sein, wenn er nicht mehr so tun muss ›als ob‹! Zuerst dachte ich, es merke ja doch keiner und es gehe niemand etwas an, was ich tue. Aber mein Gewissen rebellierte, und ich wurde fast krank und nervös vor Angst, es könnte doch herauskommen, wer ich wirklich bin und was ich getan habe. Jetzt ist es mir klar: Was mich bedrückte, war deine Hand. Du hattest mich innerlich aufs Trockene gesetzt. Als mir das aufging, habe ich mich zur Aussprache durchgerungen und habe aufgehört zu schauspielern« (W. Becker).
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