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nächsten Text: So nahe ist Gott – Teil XI vorherigen Text: So nahe ist Gott – Teil IX Archiv Datum: Freitag, 10.07.2009 Bibelstelle: JESAJA 36, 1-10; PSALM 39, 2 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: So nahe ist Gott – Teil X In den Kapiteln 36-38 des Propheten Jesaja begegnen wir dem König Hiskia. Über sein Leben könnte man schreiben: »So nahe ist Gott!« Darum kann Hiskia still sein gegenüber dem Spott des feindlichen Heerführers (36, 21). Die raffinierte Methode, die dieser Feldherr anwandte, um das Vertrauen zu Hiskias Anordnungen zu untergraben und damit den Widerstand Israels zu brechen, war Hiskia und Jesaja bitter schwer. Der Rabschake (Obermundschenk des assyrischen Königs) sprach zu den Abgesandten Hiskias: Sagt doch zu Hiskia: So spricht der große König, der König von Assyrien: Worauf vertraust du eigentlich, dass du dich so sicher fühlst? Meinst du etwa, dass du mit leeren Worten gegen meine Kriegsmacht und Kriegserfahrung antreten kannst? Auf wen hoffst du, dass du es wagst, dich gegen mich aufzulehnen? Oder willst du behaupten, dass ihr euch auf den Herrn, euren Gott, verlassen könnt? Dann sag mir doch: Ist er nicht eben der Gott, dessen Opferstätten und Altäre du, Hiskia, beseitigt hast? Der Feind ist ein Lügner und entstellt die Dinge. Und was verspricht er uns nicht alles, wenn er nur das Vertrauen zu Gott untergraben kann: »Der König von Assyrien gibt dir . . . « (Vgl. 1. Mose 3, 1-7.) Und schließlich ist da auch die Stimme der Entmutigung: »Du kannst es ja nicht einmal mit dem unbedeutendsten Truppenführer meines Herrn aufnehmen!« – Unwillkürlich werden wir hier an die Taktik des »Fürsten dieser Welt« erinnert. Wir kennen diese Stimme, die uns schwach und mutlos machen will: Du hast bis jetzt nichts erreicht, gib auf! Du stehst allein auf weiter Flur, dir kann sowieso niemand helfen. Wirklich niemand? Wir sehen keinen Helfer weit und breit. Aber: mein Herr ist mir nahe. In seiner Gegenwart erkennen wir, ob wir reden oder schweigen sollen. David gibt uns Anteil an einigen Erfahrungen aus seinem Leben mit Gott: Psalm 38, 13-16. (Vgl. 2. Sam. 16, 10-12; Jes. 53, 7; Amos 5, 13; Jak. 1, 26; 3, 2.)
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