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nächsten Text: So nahe ist Gott – Teil XII vorherigen Text: So nahe ist Gott – Teil X Archiv Datum: Samstag, 11.07.2009 Bibelstelle: JESAJA 36, 10-22; PSALM 17, 10-15 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: So nahe ist Gott – Teil XI Der Obermundschenk fährt fort: »Meinst du, dass ich ohne den Herrn gegen dieses Land heraufgezogen bin, um es zu verheeren? Ja, der Herr hat zu mir gesagt: Ziehe hinauf in dieses Land und verdirb es!« – Seine Behauptung, Gott stehe auf seiner Seite, war wirklich eine Versuchung für das bedrängte Volk. Alles stand auf dem Spiel. Wenn der Feind auch sehr nahe ist und seine Macht vor uns aufbaut, Gott ist näher. (Vgl. 1. Sam. 17, 8-11. 41-51.) Die feindliche Rede hat noch eine Fortsetzung: »Höre die Worte des Königs, des großen Königs von Assyrien: Dass euch Hiskia nicht täusche, denn er wird euch nicht zu erretten vermögen. Und dass euch Hiskia nicht auf den Herrn vertröste, indem er spricht: Der Herr wird uns gewisslich erretten!« Der Feind weiß genau, dass die Front zusammenbricht, wenn es ihm gelingt, das Vertrauen auf Gott und zu seiner Macht zu zerstören. Darum bietet er alle Überredungskünste auf, um den Blick von Gott weg, hin auf den »Fürsten dieser Welt«, zu lenken: »Machet Frieden mit mir, kommt zu mir heraus.« Nach seiner langen Rede bietet der Obermundschenk Hiskia an: »Ich werde euch in ein Land holen wie euer Land!« Angebote hat der Feind in Mengen bereit. Er muss »Ersatz« bieten für ein Leben in der Nähe Gottes. »Weißt du dieses, dass von jeher, seitdem der Mensch auf die Erde gesetzt wurde, der Jubel der Gesetzlosen kurz und die Freude der Ruchlosen für einen Augenblick war?« »Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes. Auch beim Lachen hat das Herz Kummer, und ihr, der Freude, Ende ist Traurigkeit!« (Lies Hiob 20, 4-11; Spr. 14, 12. 13; Pred. 2, 1-26.)
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