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nächsten Text: So nahe ist Gott – Teil XIII vorherigen Text: So nahe ist Gott – Teil XI Archiv Datum: Sonntag, 12.07.2009 Bibelstelle: JESAJA 36, 18-22; PSALM 115, 2-11 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: So nahe ist Gott – Teil XII Schließlich fügt der Sprecher des assyrischen Königs noch die Liste der Eroberungen an, die dem großen König gelungen waren. Was wollte Hiskia gegen den Sieger von Hamat und Arpad und Sefarwajim sagen? Und dann spielt der Obermundschenk seinen letzten Trumpf aus: »Welche sind es unter allen Göttern dieser Länder, die ihr Land von meiner Hand errettet haben, dass der Herr Jerusalem von meiner Hand erretten sollte?« – Seht die großen Niederlagen unter dem Volk Gottes! Seht, wie da und dort einer fällt! Wie sollte Gott euch retten und euch seine Rettung erweisen, ihr kleinen Leute? Aber Hiskia schwieg still. »Und sie alle schwiegen still und antworteten ihm kein Wort; denn es war das Gebot des Königs, der gesagt hatte: Ihr sollt nicht antworten!« (Lies Ps. 135, 5; Spr. 26, 4.) Hiskia hat es nicht nötig, dem Obermundschenk zu antworten, er überlässt die Antwort Gott. Schweigen ist oft die beste Antwort, wenn wir angeklagt und verhöhnt werden. Sei still, übergib deine Sache Gott, der dir nahe ist, wenn du zu ihm rufst! Jesus selbst ist darin unser Vorbild. Er schwieg vor der Anklage des Hohen Priesters. Pilatus fragt ihn: »Antwortest du nichts? Siehe, wie hart sie dich verklagen! Jesus aber antwortete nichts mehr!« (Lies Mark. 15, 4. 5; Matth. 27, 11-14; Hiob 5, 8. 9; Ps. 37, 5-9.) »Wenn ihr stille bliebet, würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein!« Stille sein, weil uns unser rettender, liebender, mächtiger Gott so nahe ist – wollen wir das nicht ganz neu in unserer Lage ausprobieren? Es ist kein verbittertes Schweigen, kein trotziges Verstummen, sondern ein vertrauendes Warten auf das Handeln Gottes. (Lies Jes. 50, 6-9; Ps. 109, 1-4.)
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