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16.07. So nahe ist Gott – Teil XVI

15.07. So nahe ist Gott – Teil XV

14.07. So nahe ist Gott – Teil XIV

13.07. So nahe ist Gott – Teil XIII

12.07. So nahe ist Gott – Teil XII

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Datum: Montag, 13.07.2009
Bibelstelle: JESAJA 37, 1-14; PSALM 50, 15
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: So nahe ist Gott – Teil XIII



So nahe ist Gott, dass Hiskia ihm den Schreckensbrief des Königs von
Assyrien vorlegen kann. »Und Hiskia nahm den Brief aus der Hand des
Boten und las ihn, und er ging hinauf in das Haus des Herrn. Und Hiskia
breitete ihn vor dem Herrn aus.«

Telefon, Fernsehen, Internet, Print-Medien . . . sind in unserem Leben mächtige Faktoren. Viele Nachrichten kommen dadurch ins Haus. Darunter
Können Nachrichten sein, vor denen wir erschrecken, die über unsere Kräfte
und Fähigkeiten gehen: eine Unglücksbotschaft, eine große Rechnung, ein
Hilferuf, die Absage einer Bewerbung. Wir lesen den Brief oder die E-Mail
mit Herzklopfen und wissen nicht, was wir nun tun sollen. (Lies Dan. 2,
12-23.)

Hiskias Gott ist auch mein Gott, und ich darf es genauso machen wie er.
Auch für mich ist Gottes Heiligtum weit offen, und er hört und antwortet.
Er weiß um den Inhalt der Briefe, der Anrufe, der E-Mails. Und er kennt
auch die rechte Antwort, die Lösung der Schwierigkeiten. (Lies Ps. 86, 1-7.
10.) Der unsichtbare und doch so nahe Gott hat unbegrenzte Möglichkeiten,
mit meiner Situation fertig zu werden. »Siehe, ich bin der Herr, der Gott
alles Fleisches; sollte mir irgendein Ding unmöglich sein?« »Rufe zu mir,
und ich will dir antworten und will dir große und unerreichbare Dinge
kundtun« (Jer. 32, 27; 33, 3). »Wälze die Last deines Weges auf den Herrn,
im Vertrauen auf ihn ruhe, er wird handeln.« »Wirf auf den Herrn, was dir
auferlegt ist, und er wird dich erhalten; er wird nimmermehr zulassen, dass
der Gerechte wanke!« Hiskia legt den Brief im Heiligtum vor Gott ab. Damit
liegt die eigentliche Verantwortung für das, was nun geschehen soll, auf
Gott, und Hiskia kann aufatmen. Er ist entlastet. (Lies Ps. 123, 1-4; 143,
6-12; 62, 1-3.)


 

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