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nächsten Text: So nahe ist Gott – Teil XV vorherigen Text: So nahe ist Gott – Teil XIII Archiv Datum: Dienstag, 14.07.2009 Bibelstelle: JESAJA 37, 14-38; RÖMER 11, 33 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: So nahe ist Gott – Teil XIV Hiskia breitet seinen Brief vor dem Herrn aus, und nun betet er: »Herr der Heerscharen, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde, du hast den Himmel und die Erde gemacht.« Hiskia, der kein Wort verschwendet hat, mit seinen Feinden herumzustreiten oder zu verhandeln, weiß, an welcher Stelle er über alles reden kann, was ihn bedrängt und was er nicht mehr in sich verschließen kann und auch nicht soll. Wir merken an seinen Worten, wie nahe er dem unsichtbaren Gott in seiner Allmacht und Schöpfergröße steht. (Vgl. Jer. 32, 16ff; Neh. 9, 5. 6.) Wir merken aber auch, dass er den allmächtigen Herrn anschaut, ehe er Gott seine Anliegen und Bitten vorträgt: »Herr, neige dein Ohr und höre; Herr, tue deine Augen auf und sieh! Ja, höre die Worte Sanheribs, der gesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen. « Auch das Bitt-Gebet Hiskias bezeugt die enge Verbundenheit zwischen ihm und seinem Gott. Gott kennt die Feinde, die Hiskia bedrängen, ganz genau. Es sind nicht nur Hiskias Feinde, es sind auch Gottes Feinde, und Gott weiß ihnen zu begegnen. »Ich kenne dein Sitzen und dein Ausund Eingehen, dein Toben wider mich!« Hiskia fährt in seinem Gebet fort: »Und nun, Herr, unser Gott, rette uns von seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde wissen, dass du allein Herr bist!« Es geht Hiskia unter allen Umständen um die Ehre Gottes. Was könnte das für mein Beten und Leben, für Anfechtungen und Engpässe bedeuten? Manchmal stehen wir Gott im Weg, wenn wir selber groß rauskommen wollen und »vergessen«, was der Herr uns Gutes getan hat. (Lies 2. Sam. 7, 26; 1. Kön. 18, 36. 37; 2. Kön. 19, 19; Ps. 115, 1; Jes. 42, 8; 48, 11.)
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