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nächsten Text: So nahe ist Gott – Teil XVIII vorherigen Text: So nahe ist Gott – Teil XVI Archiv Datum: Freitag, 17.07.2009 Bibelstelle: JESAJA 38, 10-17; 1. TIMOTHEUS 2, 4. 5 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: So nahe ist Gott – Teil XVII So nahe ist Gott, dass er Bürge für einen Sünder wird. Es gab eine Stunde in Hiskias Todesnot, in der er sich nicht mehr auf seinen Lebenswandel stützen konnte. In seiner Angst sagt er: »Ich werde den Herrn nicht sehen im Lande der Lebendigen. Meine Wohnung ist abgebrochen und ward von mir weggeführt wie ein Hirtenzelt . . . Vom Tage bis zur Nacht wirst du ein Ende mit mir machen; . . . Schmachtend blickten meine Augen zur Höhe: O Herr, mir ist bange, tritt als Bürge für mich ein!« Auch Hiskia braucht einen Bürgen. Vor Gott gibt es keine eigene Gerechtigkeit! Doch Hiskia fährt fort: »Was soll ich sagen? Dass er es mir zugesagt und es auch ausgeführt hat. Herr, du machst mich gesund und erhältst mich am Leben! Siehe, zum Heile ward mir bitteres Leid: Du zogst liebevoll meine Seele aus der Vernichtung Grube; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen!« (Lies Ps. 119, 122. 123; Hiob 33, 23-28; Micha 7, 18. 19.) Gott selbst ist Bürge für Hiskia geworden. Auch für dich ist ein Bürge da, der die Schuld auf sich genommen hat! Jesus wird im Hebräerbrief der Bürge des Neuen Bundes genannt. »Damals wart ihr fern von Gott, jetzt aber seid ihr ihm nahe durch die Verbindung mit Jesus Christus, durch das Blut, das er vergossen hat« (Eph. 2, 13). Nimm Zuflucht zu diesem Bürgen, der sein Leben aus Liebe für dich gab! Stütze dich auf nichts anderes – nicht auf die fromme Familie, aus der du kommst, nicht auf das, was du schon für Gott getan hast. Stütze dich auf Jesus, der als Bürge für dich eintrat! Dann wird die letzte Stunde dich bereitfinden, den Schritt aus dem Sichtbaren in das Unsichtbare zu tun! (Lies Hebr. 7, 22-27; Joh. 14, 6.)
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