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Datum: Samstag, 18.07.2009
Bibelstelle: 1. KORINTHER 2, 9. 10; 2. KORINTHER 4, 16-18
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: So nahe ist Gott – Teil XVIII



Einmal wird der Augenblick kommen, in dem der Vorhang vor dem Unsichtbaren weicht und wir Gott schauen werden, der uns heute verhüllt und doch so nahe ist. In Erwartung dieser Stunde stützt sich unser Glaube auf die
Zeugnisse der Bibel.

• Der Apostel Petrus schreibt: »Ihn liebt ihr, obwohl ihr ihn nie gesehen
habt. Auf ihn setzt ihr euer Vertrauen, obwohl ihr ihn jetzt noch nicht sehen
könnt. Und darum jubelt ihr mit unaussprechlicher und herrlicher Freude.
Denn ihr wisst, dass euer Vertrauen, euer Glaube, euch die endgültige
Rettung bringen wird.« (Lies 1. Petr. 1, 3-13.)

• Hiob hält daran fest: »Ich weiß, dass Gott, mein Anwalt und Erlöser, lebt!
Er spricht das letzte Wort hier auf der Erde. Jetzt, wo die Haut in Fetzen an
mir hängt und ich kein Fleisch mehr auf den Knochen habe, jetzt möchte
ich ihn sehen mit meinen Augen, ihn selber will ich sehen, keinen Fremden!
Mein Herz vergeht in mir vor lauter Sehnsucht« (Hiob 19, 25-27 – Gute
Nachricht).

• Der Apostel und Seher Johannes versichert: »Ihr Lieben, wir sind schon
Kinder Gottes. Was wir einmal sein werden, ist jetzt noch nicht sichtbar.
Aber wir wissen, wenn es offenbar wird, werden wir Gott gleich sein; denn
wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist« (1. Joh. 3, 2; lies Offb. 21, 3. 22. 23;
22, 4).

• Jesus selber sagt: »Über ein Kleines, und ihr werdet mich sehen!« Dann
wird keine Verhüllung mehr da sein! Aber heute schon freuen wir uns in
dem Bewusstsein: So nahe ist Gott! Er umgibt mich heute von allen Seiten,
und ich darf mein Herz auf ihn richten und seine Antwort erfahren. – »Gott
ist gegenwärtig, lasset uns anbeten und in Ehrfurcht vor ihn treten!« (Lies
Ps. 145, 18; 75, 2.)



 

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