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nächsten Text: Freund des Königs – Teil II vorherigen Text: So nahe ist Gott – Teil XVIII Archiv Datum: Sonntag, 19.07.2009 Bibelstelle: 1. CHRONIK 27, 33; SPRÜCHE 18, 24 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Freund des Königs – Teil I Huschai war ein Freund des Königs David geworden. Wir erfahren nichts darüber, wie es zu dieser Freundschaft gekommen war? Doch wir dürfen davon ausgehen: Wenn Huschai ein Freund Davids war, dann muss eine innere Übereinstimmung zwischen diesen beiden Männern da gewesen sein, ein tiefes gegenseitiges Vertrauen. Dann muss eine lebendige Beziehung zu Gott und eine echte Hingabe an Gott auch Huschais Leben geprägt haben. Hätte David sich ihm sonst anvertrauen können? (Lies Spr. 22, 11; 16, 13.) Es war keine naturwidrige Beziehung, die Huschai mit David verband. Huschai war ein Arkiter, er entstammte einem phönizischen Volksstamm, der sich im Grenzgebiet zwischen den Stämmen Benjamin und Ephraim angesiedelt hatte (Jos. 16, 2). Hatte Huschai das Land seiner Geburt verlassen, um in Israel den wahren Gott anzubeten? Es wäre interessant, das Zeugnis des Arkiters zu kennen, aber es wird uns nicht weitergegeben. Wie viel muss Huschai die Freundschaft Davids bedeutet haben! Vielleicht war es ihm ganz unfasslich, dass gerade er »Freund des Königs« genannt wurde. Vielleicht sagte er sich, diese Freundschaft ist ein völlig unverdientes Geschenk, ich wüsste viele, die würdiger wären, ein Freund des Königs zu sein als ich. Was kann ich dem König bedeuten? An dieser Stelle dürfen wir hinüberschauen ins Neue Testament zu Jesus, dem wahren »Sohn Davids«. Er ist ein »Freund der Zöllner und Sünder« und hat die, die sich ihm anvertraut haben, seine »Freunde genannt«. (Lies Luk. 7, 34; 15, 2; 19, 7; Joh. 15, 13-15.) Für Huschai kam eine Stunde, in der seine Freundschaft erprobt und unter Beweis gestellt werden sollte, die Stunde, in der König David einen Freund brauchte. Und gerade diese Stunde, die für Huschai eine Krisenstunde hätte werden können, wird in allen Einzelheiten festgehalten. Nicht die Entstehung der Freundschaft, nicht das Glück der Freundschaft, sondern eine brisante, gefährliche Situation ist uns aufbewahrt, die Huschai als Freund des Königs durchstand.
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