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24.07. Freund des Königs – Teil VI

23.07. Freund des Königs – Teil V

22.07. Freund des Königs – Teil IV

21.07. Freund des Königs – Teil III

20.07. Freund des Königs – Teil II

19.07. Freund des Königs – Teil I

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Datum: Dienstag, 21.07.2009
Bibelstelle: 1. SAMUEL 15, 30-37; 16, 15 - 17, 14
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Freund des Königs – Teil III



David konnte mit Huschai ganz offen sprechen. Er war sein Freund, der
auch Unverständliches annehmen und aushalten konnte. »Geh nicht mit mir,
du würdest mir nur zur Last fallen!« Welche Freundschaft erträgt ein solches
Wort? Man könnte direkt beleidigt sein und den Rückzug antreten! Doch so
viel ist klar: In dieser Situation war jetzt nicht das Gespräch dran, sondern
stilles, vertrauensvolles Einvernehmen und die Durchführung eines wichtigen
Auftrags. Bei dem, was jetzt auf dem Spiel stand, ging es in diesen
Augenblicken nicht um persönliche Freundschaft, sondern um ein überpersönliches Unternehmen: um die Rettung Davids vom Königtum. Für David konnte es keinen Geeigneteren geben als Huschai. Und dieser ist auch bereit, als Beobachter nach Jerusalem zurückzugehen und David über die Entwicklungen zu unterrichten. Ein gewagtes Unternehmen, bei dem Huschai Kopf und Kragen riskiert! Doch die Liebe sieht weiter – wenn nur David den Thron zurückerhält, alles andere ist zweitrangig. (Vgl. Est. 4, 13-16.)

Wir wissen, was der Aufenthalt Huschais in Jerusalem ausrichtete. Absalom
und alle Männer Israels bezeugten: »Huschai hat recht! Sein Rat ist besser
als der Rat Ahitofels!« So sorgte der Herr selber dafür, dass der kluge, für
Absalom günstige Rat Ahitofels missachtet wurde. Denn Gott hatte den
Untergang Absaloms beschlossen. Huschai blieb in der Stadt, die David
streitig gemacht worden war. Er handelte als Freund in einer Situation, in
der der Freund gebraucht wird.

Auch wir dürfen Freunde des allerhöchsten Königs sein! Jesus hat seine
Jünger darauf vorbereitet, dass sie als seine Gesandten unter Druck, ja
ins Leiden, geraten: Matthäus 10, 16-20. Aber gerade sie werden von Gott
getröstet. »Selig seid ihr, wenn sie euch wegen des Namens von Jesus
Christus beschimpfen, denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht
auf euch« (1. Petr. 4, 14).


 

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