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nächsten Text: Freund des Königs – Teil IV vorherigen Text: Freund des Königs – Teil II Archiv Datum: Dienstag, 21.07.2009 Bibelstelle: 1. SAMUEL 15, 30-37; 16, 15 - 17, 14 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Freund des Königs – Teil III David konnte mit Huschai ganz offen sprechen. Er war sein Freund, der auch Unverständliches annehmen und aushalten konnte. »Geh nicht mit mir, du würdest mir nur zur Last fallen!« Welche Freundschaft erträgt ein solches Wort? Man könnte direkt beleidigt sein und den Rückzug antreten! Doch so viel ist klar: In dieser Situation war jetzt nicht das Gespräch dran, sondern stilles, vertrauensvolles Einvernehmen und die Durchführung eines wichtigen Auftrags. Bei dem, was jetzt auf dem Spiel stand, ging es in diesen Augenblicken nicht um persönliche Freundschaft, sondern um ein überpersönliches Unternehmen: um die Rettung Davids vom Königtum. Für David konnte es keinen Geeigneteren geben als Huschai. Und dieser ist auch bereit, als Beobachter nach Jerusalem zurückzugehen und David über die Entwicklungen zu unterrichten. Ein gewagtes Unternehmen, bei dem Huschai Kopf und Kragen riskiert! Doch die Liebe sieht weiter – wenn nur David den Thron zurückerhält, alles andere ist zweitrangig. (Vgl. Est. 4, 13-16.) Wir wissen, was der Aufenthalt Huschais in Jerusalem ausrichtete. Absalom und alle Männer Israels bezeugten: »Huschai hat recht! Sein Rat ist besser als der Rat Ahitofels!« So sorgte der Herr selber dafür, dass der kluge, für Absalom günstige Rat Ahitofels missachtet wurde. Denn Gott hatte den Untergang Absaloms beschlossen. Huschai blieb in der Stadt, die David streitig gemacht worden war. Er handelte als Freund in einer Situation, in der der Freund gebraucht wird. Auch wir dürfen Freunde des allerhöchsten Königs sein! Jesus hat seine Jünger darauf vorbereitet, dass sie als seine Gesandten unter Druck, ja ins Leiden, geraten: Matthäus 10, 16-20. Aber gerade sie werden von Gott getröstet. »Selig seid ihr, wenn sie euch wegen des Namens von Jesus Christus beschimpfen, denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch« (1. Petr. 4, 14).
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