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26.07. Freund des Königs – Teil VIII

25.07. Freund des Königs – Teil VII

24.07. Freund des Königs – Teil VI

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Datum: Donnerstag, 23.07.2009
Bibelstelle: Sprüche 17, 17; HEBRÄER 13, 13
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Freund des Königs – Teil V



An Huschais Haltung David gegenüber können wir ablesen, was es bedeutet:
»Ein Freund liebt zu jeder Zeit.« Seine ganze Liebe und Kraft konzentriert
sich auf den König. Er hat alles zurückgelassen und ist hinausgegangen, um
die Demütigungen mit seinem Freund zu teilen. »Als Bruder wird er für die
Not geboren.« Huschais Liebe ist so groß, dass er auch bereit ist, um einer
notwendigen Aufgabe willen in die Stadt zurückzukehren, weil der König es
so wollte.

Die Schmach, die König David ertragen musste, weist hinüber zu Jesus
Christus, dem »König der Juden«, der verachtet und geschmäht war. »So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen.
Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen
wir« (Hebr. 13, 13. 14). Unsere Liebe zu unserem König Jesus Christus wird
besonders in Situationen erprobt, in denen wir um seinetwillen unter Druck
geraten. Wir werden gedemütigt, verspottet, weil wir den Herrn lieben.
Dann lasst uns daran denken: Auch mein Jesus ging den Weg ins Leiden,
und ich gehe an seiner Seite – an der Seite dessen, der den Tod überwand
und uns den Weg in den Himmel, die »bleibende Stadt«, frei machte. (Lies
Röm. 8, 35-39.)

Manchmal verlangt die Freundschaft mit unserem Herrn Jesus Christus,
dass wir – wie Abraham – einen Lebensabschnitt beenden, um einen neuen
Weg »in unbekanntes Land« einzuschlagen. (Lies 1. Mose 12, 1-3; 15, 6; Jes.
41, 8. 9; Jak. 2, 23.) Manch ein Pensionär bringt sich mit seiner gewonnenen
Zeit und seinen Gaben im Reich Gottes ein. Manch einen jungen Mann oder
eine junge Frau beruft der Herr in eine Bruder- oder Schwesternschaft oder
in den vollzeitlichen Missionsdienst; andere wiederum ins Theologie-Studium
oder in eine Bibel-Schule . . . »Herr, was willst du, dass ich tun soll?« So darf und soll jeder Christ fragen. Und der Herr wird gewiss antworten.


 

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