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nächsten Text: Freund des Königs – Teil VII vorherigen Text: Freund des Königs – Teil V Archiv Datum: Freitag, 24.07.2009 Bibelstelle: 2. MOSE 33, 11a; HEBRÄER 11, 24-27 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Freund des Königs – Teil VI Mose wurde es geschenkt, dass »der Herr mit ihm redete wie ein Mann mit seinem Freund, von Angesicht zu Angesicht«. Gott zog ihn ins Vertrauen. Er offenbarte ihm sein liebendes Herz und ließ ihn teilhaben an seinen Retterabsichten. Und Mose vertraute sich Gott an und besprach alles, was ihn bewegte, mit dem Herrn. Er brachte auch seine Bedenken vor Gott und durfte fragen: »Warum, Herr? Warum sollten die Ägypter also sprechen? Kehre um und lass dich des Übels wider dein Volk gereuen!« (Lies 2. Mose 32, 11-14. 30-32.) Der Freund Gottes darf auch seiner Sehnsucht Ausdruck verleihen: »Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen.« Und der Herr sprach: »Siehe, es ist ein Ort bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen. Und es wird geschehen, wenn meine Herrlichkeit vorübergeht, so werde ich dich in die Felsenkluft stellen und meine Hand über dich decken.« (Lies 2. Mose 33, 18-23.) Mit welcher Liebe deckte Gott seinen Freund, als Mirjam und Aaron ihren Bruder Mose überheblich kritisierten! Und der Herr sprach: »Hört her! Wenn ich Propheten zu euch sende, offenbare ich mich ihnen in Visionen und spreche zu ihnen in Träumen. Mit meinem Bevollmächtigten Mose aber halte ich es anders. Ihm habe ich mein ganzes Haus anvertraut. Deshalb rede ich zu ihm wie ein Mensch zu einem andern, in klaren, eindeutigen Worten. Er darf sogar mich selbst sehen. Wie könnt ihr es wagen, ihm etwas vorzuwerfen?« (Lies 4. Mose 12, 1-13.) Durch die Freundschaft Gottes reift Mose zum Leiter des Volkes Gottes. »Es stand in Israel kein Prophet mehr auf wie Mose, den der Herr gekannt hätte von Angesicht zu Angesicht« (5. Mose 34, 10).
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