Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

30.07. Freund des Königs – Teil XII

29.07. Freund des Königs – Teil XI

28.07. Freund des Königs – Teil X

27.07. Freund des Königs – Teil IX

26.07. Freund des Königs – Teil VIII

25.07. Freund des Königs – Teil VII

24.07. Freund des Königs – Teil VI

23.07. Freund des Königs – Teil V
 
nächsten Text: Freund des Königs – Teil IX
vorherigen Text: Freund des Königs – Teil VII
Archiv



Datum: Sonntag, 26.07.2009
Bibelstelle: Lukas 12, 37; Philipper 2, 5-11
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Freund des Königs – Teil VIII



Worin besteht eigentlich das Wesen der Freundschaft mit Jesus, und was macht die Gemeinschaft der Freunde miteinander aus? Besonders hilfreich
sind jene Abschieds-Stunden, in denen der Herr selber das Beispiel dafür
gab. Hinter den Jüngern lagen drei Jahre der Gemeinschaft mit ihrem
Meister.

Sie hatten Haus, Familie und Beruf verlassen, um in dieser intensiven
Schulungs-Zeit die grundlegenden Lektionen für ein Leben als Menschen
Gottes in einer von Gott abgefallenen Welt zu lernen. Und nun waren
die Stunden des Abschieds gekommen. Sie waren miteinander im Obersaal
versammelt, und Jesus gab ihnen einen letzten und äußersten Beweis seiner
Liebe: Wir lesen Johannes 13, 1-17. 34. 35.

Aus kultischen Gründen war es den Juden geboten, zahlreiche Waschungen
vorzunehmen – so auch an diesem Abend: Ehe man sich zum Gemeinschafts-
Mahl auf den Liegepolstern niederließ, gehörte es zu den Aufgaben
eines Sklaven, den Gästen die Füße zu waschen. Dieser aber war nicht aufzufinden.

Wer würde sich dieser Angelegenheit annehmen? Wer würde die
Arbeit eines Sklaven verrichten? Wer sich nach schmutzigen Füßen bücken?
Und wer würde dies alles noch aus Liebe zum Nächsten und mit Liebe
tun? – Es ist Jesus, der Meister selbst. Er, dem alle Engel dienen, nahm
»Knechtsgestalt« an, um stolzen Menschen seine dienende Liebe zu erweisen.
Die Jünger hatten, jeder für sich, den Rückzug angetreten. Ob sie
erkannten, welch einen Freundschafts-Dienst der Herr ihnen erwiesen
hatte? Ob sie durch sein Beispiel bereit wurden, einander zu lieben, wie
Jesus sie liebte? Ob wir uns von Jesus lieben und dienen lassen, damit wir
fähig werden, unseren Nächsten zu lieben und ihm zu dienen? Vielleicht
ist es heute für mich dran, dass ich mich neu von Jesus reinigen lasse, um
auf meinen Nächsten offen und frei zuzugehen und ihm Jesus-Liebe zu
schenken.


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto