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nächsten Text: Freund des Königs – Teil IX vorherigen Text: Freund des Königs – Teil VII Archiv Datum: Sonntag, 26.07.2009 Bibelstelle: Lukas 12, 37; Philipper 2, 5-11 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Freund des Königs – Teil VIII Worin besteht eigentlich das Wesen der Freundschaft mit Jesus, und was macht die Gemeinschaft der Freunde miteinander aus? Besonders hilfreich sind jene Abschieds-Stunden, in denen der Herr selber das Beispiel dafür gab. Hinter den Jüngern lagen drei Jahre der Gemeinschaft mit ihrem Meister. Sie hatten Haus, Familie und Beruf verlassen, um in dieser intensiven Schulungs-Zeit die grundlegenden Lektionen für ein Leben als Menschen Gottes in einer von Gott abgefallenen Welt zu lernen. Und nun waren die Stunden des Abschieds gekommen. Sie waren miteinander im Obersaal versammelt, und Jesus gab ihnen einen letzten und äußersten Beweis seiner Liebe: Wir lesen Johannes 13, 1-17. 34. 35. Aus kultischen Gründen war es den Juden geboten, zahlreiche Waschungen vorzunehmen – so auch an diesem Abend: Ehe man sich zum Gemeinschafts- Mahl auf den Liegepolstern niederließ, gehörte es zu den Aufgaben eines Sklaven, den Gästen die Füße zu waschen. Dieser aber war nicht aufzufinden. Wer würde sich dieser Angelegenheit annehmen? Wer würde die Arbeit eines Sklaven verrichten? Wer sich nach schmutzigen Füßen bücken? Und wer würde dies alles noch aus Liebe zum Nächsten und mit Liebe tun? – Es ist Jesus, der Meister selbst. Er, dem alle Engel dienen, nahm »Knechtsgestalt« an, um stolzen Menschen seine dienende Liebe zu erweisen. Die Jünger hatten, jeder für sich, den Rückzug angetreten. Ob sie erkannten, welch einen Freundschafts-Dienst der Herr ihnen erwiesen hatte? Ob sie durch sein Beispiel bereit wurden, einander zu lieben, wie Jesus sie liebte? Ob wir uns von Jesus lieben und dienen lassen, damit wir fähig werden, unseren Nächsten zu lieben und ihm zu dienen? Vielleicht ist es heute für mich dran, dass ich mich neu von Jesus reinigen lasse, um auf meinen Nächsten offen und frei zuzugehen und ihm Jesus-Liebe zu schenken.
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