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nächsten Text: Freund des Königs – Teil XII vorherigen Text: Freund des Königs – Teil X Archiv Datum: Mittwoch, 29.07.2009 Bibelstelle: JOHANNES 15, 15; 14, 6-13 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Freund des Königs – Teil XI »Ich habe euch Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört habe, euch kundgetan habe.« Jesus hat seinen Jüngern sein Herz aufgetan. Er wollte sie teilhaben lassen an allem, was ihn selber und den Plan Gottes mit den Seinen und mit der Welt betraf. Die Jünger wurden Freunde des Herrn, weil er sie hineinschauen ließ und hineinführte in seinen Umgang mit dem Vater. Freundschaft entsteht, wo einer dem anderen das Herz öffnet, wo das Tiefste miteinander geteilt wird, wo das Vertrauen da ist, das aus innerer Übereinstimmung erwächst. Jesus liebt mich. Er teilt sein Leben mit mir. Er zieht mich ins Vertrauen und enthält mir nichts vor. Das Größte ist, dass er mir den Vater zeigt und dass er mich hineinzieht in seine Gemeinschaft mit dem Vater! (Lies Joh. 16, 27. 28; 17, 1-26; Eph. 3, 16-19.) Je mehr wir den Vater erkennen, seine Heiligkeit, seine Liebe, seine Macht, seine Gnade, umso mehr werden wir zu Freunden von Jesus heranreifen. »Wer mich sieht, sieht den Vater!« Welch einzigartige Verbundenheit herrscht zwischen dem Sohn und dem Vater! An Jesus und seiner Liebe zum Vater erkennen wir, dass wir einen guten, ja den besten Vater haben! Als Jesus diese Sicht mit seinen Jünger teilte, wurden aus Knechte Freunde. Das hatte zur Folge, dass sie in neuer Weise den Auftrag von Jesus verstanden und selbst einmündeten in diesen Auftrag. »Glaubet mir, dass ich in dem Vater bin, und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubet mir um der Werke selbst willen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere tun als diese, weil ich zum Vater gehe.«
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