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Datum: Donnerstag, 30.07.2009
Bibelstelle: SPRÜCHE 17, 17; 2. KORINTHER 5, 14. 15
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Freund des Königs – Teil XII



Was macht wahre Freundschaft aus? Liebe, die sich vorbehaltlos schenkt,
die persönliches Interesse am anderen hat und eigene Wünsche gern zum
Opfer bringt. »Der Freund liebt zu aller Zeit!« »Größere Liebe hat niemand,
als diese, dass jemand sein Leben lässt für seine Freunde!« Das Bedürfnis
meines Freundes lässt mich meine eigenen Bedürfnisse zurückstellen, und
ich weiß, auch er wird alles tun, um mir zu helfen. Er sucht mein Bestes und
ich das Seine.

»Christus hat mich geliebt und sich selbst an meiner Stelle hingegeben!« Die
Hingabe seines Lebens befähigt mich zur Hingabe meines Lebens an ihn.
»Am Leben bleiben heißt für mich: für Christus da sein. Aber auch das Sterben
wäre ein großer Gewinn!« (Lies Phil. 1, 20. 21; Apg. 20, 24; 21, 13.) Jesus
legte den Grund zu unserer Freundschaft! Er hat angefangen. »Nicht ihr
habt mich auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt!« Jesus sucht
Freundschaft, nicht erzwungenen Gehorsam, sondern verständnisvolles,
liebendes Zusammengehen. Nicht zu harter, mühseliger Zwangsarbeit sind
wir gerufen, nein: »Ich habe euch Freunde genannt.« Als Freund des Königs
drängt mich mein Herz auf seinen Weg, an seine Seite! Da will ich sein.
Auch wenn ein schwerer, ein dunkler und schmerzvoller Weg vor mir liegt,
ist er bei mir, und ich will mit ihm gehen. (Lies Matth. 16, 24. 25; 10, 37-39;
Apg. 14, 22; 2. Tim. 3, 12.) – Von Henoch lesen wir: Er »wandelte mit Gott«.
Man kann auch übersetzen: Er hielt Schritt mit Gott. Denn Henoch lebte in
enger Verbindung mit Gott. In einer Zeit wachsenden Unrechts blieb er an
Gottes Seite. Auch Huschai hielt in einer schwierigen Zeit Schritt mit seinem
König, und auch ich will Schritt halten mit dem, der mich Freund nennt!


 

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