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Datum: Freitag, 31.07.2009
Bibelstelle: JOHANNES 15, 16; SPRÜCHE 11, 30
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Freund des Königs – Teil XIII



Was hatte Jesus mit seinen Freunden vor? »Ich habe euch dazu bestimmt,
reiche Frucht zu tragen, Frucht, die Bestand hat. Darum gilt auch: Alles,
was ihr vom Vater in meinem Namen, unter Berufung auf mich, erbittet,
wird er euch geben« (Gute Nachricht). Es geht Jesus nicht nur darum, dass
es uns gut geht, sondern, dass in unserem Leben die Frucht des Heiligen
Geistes wächst – unabhängig davon, ob es uns gut oder schlecht geht. Wir
dürfen darum beten, dass jede Art von Güte, Rechtschaffenheit und Treue
wächst. Fragt immer, was dem Herrn gefällt! Beteiligt euch nicht am finsteren
Treiben, das keine Frucht hervorbringt. Im Gegenteil, deckt es auf! (Eph.
5, 9-11; lies Gal. 5, 22-26)

Eine Rebe am Weinstock trägt Frucht, weil sie vom Weinstock alles nimmt,
was sie irgend braucht. Jede Traube sagt uns, dass die Rebe, die sie trug,
teilhatte am Leben des Weinstocks. Die Freunde von Jesus sollen Frucht
tragen, die einer hungernden, dürstenden Welt zur Heilung dient. Die
Frucht, die aus der liebenden Verbundenheit mit Jesus, dem Weinstock,
wächst, wird unserer Umwelt viel bedeuten, wird ihr Leben vermitteln. (Lies
Hos. 14, 8; Joh. 15, 4. 5.) Wenn wir als Freunde von Jesus sein Leben mit ihm
teilen, dann wird auch unser Leben ein Suchen nach dem Verlorenen, dem
Verwundeten, dem Verschuldeten. Jesus suchte immer Kontakt mit unglücklichen, belasteten und sündigen Menschen. Er nahm uns auf und wurde unser Freund, um uns zu Freunden Gottes zu machen. Diese Freundschaft nimmt uns in die Pflicht und hilft uns, nicht an uns selbst genug zu haben, sondern mit der Jesus-Liebe im Herzen nach dem Verlorenen zu suchen und zu sehen. (Lies 2. Kor. 4, 7-12; Joh. 12, 24.)


 

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