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Datum: Samstag, 01.08.2009
Bibelstelle: 1. THESSALONICHER 5, 24; 1. SAMUEL 22, 23
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Freund des Königs – Teil XIV



Wer von uns ist fähig, beständig mit Jesus zu gehen, konsequent und treu
bei ihm zu bleiben auf dem Weg der Selbstlosigkeit, der Einsatzbereitschaft
und des Opfermutes? Wenn wir an unserem Unvermögen und unserer
Kraftlosigkeit leiden, will er uns lehren: Ich komme deiner Unfähigkeit
zuvor. Ich bin schon da, um dir zu helfen, um dich zu befähigen. Bitte doch
den Vater in meinem Namen, er wird dir geben, was du brauchst. So spricht
Jesus zu allen, die er Freunde nennt und die er zu fruchttragenden Freunden
machen möchte. »Bittet den Vater in meinem Namen!« – Kommt, sucht
die Hilfe, die ihr braucht. Wenn die Aufgabe groß ist und wir in uns selbst
keine Möglichkeit sehen, so wollen wir umso dringender bitten, und das
bedeutet zugleich: vom Leben des Weinstocks nehmen. »In ihm wohnt die
ganze Fülle der Gottheit, und in ihm seid auch ihr vollendet, zur Fülle
gebracht.« »Aus mir wird deine Frucht gefunden.« »Wer in mir bleibt, der
bringt viel Frucht.« (Lies Ps. 2, 8; Jer. 33, 3; Matth. 7, 7-11; 21, 22.) Gerade
wenn wir verwirrt, erschrocken, voller Fragen sind, will Jesus uns wie einst
den Jüngern begegnen und uns in den verborgenen Umgang mit dem Vater
hineinziehen. Und dann spricht er: »Ich nenne euch nicht mehr Knechte,
aber ich habe euch Freunde genannt.« Wenn wir die Freundschaft mit ihm
pflegen, werden wir seinen Auftrag ausrichten. Wir werden hingehen zu
dem Nächsten und zu dem Übernächsten; wir werden stehen als Freunde
des Königs, wo er selbst hinkommen will, und mitwirken, dass in vielen
Menschenherzen ihm die Herrschaft gegeben wird. (Lies Luk. 10, 1. 2; Apg.
22, 10-21; 28, 23. 24. 30. 31.)


 

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