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nächsten Text: MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil II vorherigen Text: Freund des Königs – Teil XIV Archiv Datum: Sonntag, 02.08.2009 Bibelstelle: NEHEMIA 7, 5; JOHANNES 15, 5 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil I »Mein Gott gab mir ins Herz!« – ein kurzer, unscheinbarer Satz, und doch offenbart er uns das Geheimnis Nehemias. Nehemia war ein Mann, der seine Lebens-Wurzeln am Bach der Verheißungen Gottes ausstreckte. (Vgl. Ps. 1, 3; 1. Mose 49, 22-26.) Er war trotz belastender Verantwortung, die auf ihm lag, und trotz unzähliger Anfeindungen ein Mann, der Zuversicht ausstrahlte. Nehemia ging einfach Schritt für Schritt mit seinem großen, mächtigen Gott vorwärts, und wenn etwas Neues auf ihn zukam, gab Gott ihm die rechte Entscheidung ins Herz. »Dies ist der Weg, wandle darauf« (Jes. 30,21). – So erkannte er die Gesinnung jener Männer, die ihn zum Gespräch einluden: »Komm und lass uns in einem der Dörfer im Tal von Ono miteinander zusammentreffen . . . Sie gedachten aber, mir Böses zu tun!« Nehemia wusste auch, wie Gott über jenen offenen Brief dachte. »Sanballat sandte zum fünften Mal seinen Diener mit einem offenen Brief zu mir . . . Denn sie alle wollten uns in Furcht versetzen, indem sie sprachen: Ihre Hände werden von dem Werk ablassen, und es wird nicht ausgeführt werden!« (Lies Neh. 6, 1-19.) In der Abhängigkeit von Gott wurde Nehemia klar und deutlich gezeigt, was als Nächstes getan werden sollte. Es ist eine beständige Übung, in der Abhängigkeit von Gott zu leben. Sie schenkt uns eine innere Freiheit und Gelassenheit. Denn wer ungeteilten Herzens dem Herrn dient, wer in tiefer Verbundenheit mit ihm lebt, ist ein Geist mit ihm! (Lies 1. Kor. 6, 17; Ps. 63, 9; 2. Kön. 18, 6. 7.) Nehemia hat es erfasst: Mein Gott weiß alles, er spricht zu mir, und dann darf ich handeln. Arbeitsberge, Versuchungen, Einsamkeit, Kraftlosigkeit sollen uns nicht hindern, aus der Ehrfurcht vor Gott zu leben. Er kennt unsere Umstände und zeigt uns darin seinen Willen.
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