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nächsten Text: MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil III vorherigen Text: MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil I Archiv Datum: Montag, 03.08.2009 Bibelstelle: NEHEMIA 7, 4. 5; PSALM 123, 1. 2 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil II Wir erleben im Buch Nehemia mit, wie die Stadtmauer Jerusalems gebaut wurde. Nach zweiundfünfzig Tagen ist das Werk vollendet, und der Wachdienst für die Stadt organisiert (Kap. 6, 15. 16; 7, 3). Der Statthalter Nehemia nimmt sich Zeit, sich um den inneren Zustand der Stadt zu kümmern. »Die Stadt aber war geräumig und groß, und das Volk darin spärlich und keine Häuser waren gebaut.« Eine niederdrückende Feststellung: die hochgebaute, die geliebte Stadt – ein Trümmerhaufen! Wie oft machen wir ähnliche Feststellungen, die entmutigend sind, und wir fragen uns: wie soll es weitergehen? In solch einer Stunde will Gott eintreten: »Mein Gott gab mir ins Herz.« »Die Rechte des Herrn kann alles ändern.« »Er ist ein Gott, der Wunder tut.« »Bei Gott ist kein Ding unmöglich.« »Sein Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte.« »Sein Name ist: Wunderbar, Rat, Kraft, Held.« (Lies Jer. 32, 17. 27; Hiob 5, 8. 9; 9, 10; Ps. 72, 18. 19; 136, 1-4.) Das ist Gottes Antwort in eine verzweifelte Lage hinein, und diese Antwort ist genug für uns. Gott spricht, und er tut es auch. Wenn er etwas anfängt, dann bringt er es auch zur Vollendung. »Siehe, ich wirke Neues. Jetzt sprosst es auf, werdet ihr es nicht erfahren?« »Ein ewiger Gott ist der Herr, der Schöpfer der Enden der Erde; er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist sein Verstand. Er gibt dem Müden Kraft, und dem Unvermögenden reicht er Stärke dar in Fülle« (Jes. 43, 19; 40, 28. 29). Er übersieht die ganze Lage, nicht nur einen Bruchteil. Alles fasst er ins Auge und wirkt Neues darin. (Lies Jer. 31, 20-22. 31-34; 2. Kor. 5, 17.)
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