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07.08. MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil VI

06.08. MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil V

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Datum: Mittwoch, 05.08.2009
Bibelstelle: NEHEMIA 7, 5; RÖMER 8, 14
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil IV



In allem Denken, Planen und Wirken vertraute Nehemia auf seinen Gott. Bei allem gebotenen Nachdenken über die Organisation und Durchführung der Arbeit, hielt er daran fest: Gott muss mich beschenken. Er soll mich führen.

»Mein Gott gab mir ins Herz!« Das heißt, wir sollen Leitung durch den
Heiligen Geist erleben. Es ist aber kein einmaliges Geschehen. Wir dürfen nicht vergessen, dass Stunden, in denen Gottes Geist überraschende Wegweisung schenkt, ein beständiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott voraussetzen.

In Nehemia war eine Geisteshaltung geschaffen worden, die dem Herrn und dem Glauben volle Handlungsfreiheit gab. »Glückselig der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in deren Herzen gebahnte Wege sind.

Durch das Tränental gehend, machen sie es zu einem Quellenort; ja mit Segnungen bedeckt es der Frühregen. Sie gehen von Kraft zu Kraft, sie erscheinen vor Gott in Zion« (Ps. 84, 6-8).

Nehemia hatte eine empfindsame Seele für das Reden Gottes. Sein Geist war offen, die Absichten und Pläne Gottes aufzunehmen. Er war vertraut mit Gottes Gedanken, er brachte alles, was auf ihn zukam, in Verbindung mit dem Walten Gottes. Der Mann des Glaubens stellt die Geschehnisse seines Alltags in das Licht der göttlichen Planung. »Ich habe mein Herz geneigt, deine Satzungen zu tun ewiglich bis ans Ende!« »Frühe wirst du, Herr, meine Stimme hören, frühe werde ich meine Anliegen dir vorstellen und harren!« »Wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet!« »Du hast mich erfasst bei meiner rechten Hand, durch deinen Rat wirst du mich leiten!« »Lehre mich tun dein Wohlgefallen, denn du bist mein Gott, dein guter Geist leite mich auf ebener Bahn!« (Lies Ps. 32, 8; 25, 8. 9; 2. Chron. 20, 12ff.) Wenn unser Herz so auf den Herrn gerichtet ist, dann werden wir nicht vergeblich auf die Leitung des Heiligen Geistes hoffen.


 

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