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Datum: Freitag, 07.08.2009
Bibelstelle: JEREMIA 29,11-14a; PSALM 119,27
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil VI



Es ist wichtig, dass wir mit dem Plan Gottes für unser Leben vertraut sind und dass wir dem Gott, der den Plan gemacht hat, vertrauen. Niemand macht es besser mit uns als er. Seine Wege sind gut und richtig. Sie führen nicht in die Irre – sie sind zielgerichtet. „Daselbst wird eine Straße sein und ein Weg, und er wird der ‚heilige Weg‘ genannt werden; ein Unreiner (gemeint ist einer, der im Götzendienst verharrt) darf ihn nicht betreten, sondern er ist für das Volk des Herrn bestimmt. Selbst Unkundige finden den Weg, sie werden dort nicht irregehen“ (nach Jes.35,8.9). Es ist eine gewaltige Täuschung, wenn wir unsere Gedanken und Pläne eigenmächtig durchsetzen und nicht den Willen Gottes tun, obwohl wir ihn kennen. Damit hat der Teufel schon Adam und Eva getäuscht, und wie bitter waren die Folgen, die sie tragen mussten! Auch Saul meinte, sein eigenwilliger Plan sei besser als die Anordnung Gottes. Von Saul heißt es, dass er das Wort des Herrn verwarf, das heißt ablehnte, abschaffte, verschmähte. Darum bezeichnet Gott seine Sünde als Wahrsagerei, als Abgötterei und Götzendienst (1.Sam.15,22.23; vgl. 1.Sam.28,15-19; Jes.30,1-3; 31,1-3). Gott ist bereit, uns sorgfältig zu lehren und uns den Weg zu zeigen, den wir gehen sollen. Er geht mit uns um, wie ein guter Vater seinem Kind begegnet. Wenn der kleine Sohn oder die kleine Tochter ins „Fragealter“ kommt, geben sich die Eltern Mühe, dem Fassungsvermögen des Kindes entsprechend zu antworten – auch wenn es manchmal nervt. – Wir dürfen mit allen Fragen zu Gott kommen. Er antwortet uns gern und mit großer Geduld. Seine Antwort geht nicht über unser Fassungsvermögen hinaus. Das Verstehen der Stimme Gottes ist nicht abhängig von besonderer Begabung oder Ausbildung. Es ist eine Sache des Herzens. (Lies 5.Mose 4,29; 2.Sam.5,18-25; Richt.6,13-18.)

 

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