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Datum: Samstag, 08.08.2009
Bibelstelle: 1.MOSE 12,1-5; PHILIPPER 3,12-14
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil VII



Wir finden in der Bibel viele Menschen, die die göttliche Führung erlebten. Dem Ruf Gottes entsprechend, verließ Abraham seine Heimat. Das änderte sein Leben von Grund auf und forderte eine bisher nicht gekannte Mobilität. – Fehlt es uns manchmal an der Bereitwilligkeit, das gewohnte sichere Leben zu verlassen, dort, wo Gott es von uns erwartet? Sind wir noch beweglich für Gott und sein Reich? Wie schwerfällig können Christen sein, wenn Gott in ein „neues Land“ führen möchte! Es kann sein, dass wir in einer verborgenen Ecke unseres Herzens unsere Meinung, Pläne und Traditionen festhalten, obwohl der Herr Neues wirken will. (Lies Ps.45,11.12; Luk.14,26-33; 9,62.) Abraham zog in ein anderes Land. Er vertraute sich der göttlichen Führung an. Wohl wusste er auf diesem Wege oft nicht, wie das Morgen aussah. Er musste beständig ins Ungewisse hinausgehen. Und doch – es war ein Hinausgehen auf Gottes Befehl, und darum hat er auch das Ziel erreicht. „Im Vertrauen war Abraham Gott gehorsam, als er den Ruf erhielt, in ein Land zu ziehen, das er nicht kannte, das er aber zum Erbteil empfangen sollte. Und er zog aus, ohne zu wissen, wohin der Weg ihn führte. Durch Vertrauen lebte er dann im Land der Verheißung wie in der Fremde und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, die Miterben der gleichen Verheißung waren. Er wartete ja auf jene Stadt, welche ewige Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist“ (Hebr.11,8-10; Apg.7,2-4). Sollten wir nicht auch im Glauben alles wagen, wozu der Herr uns ruft, auch wenn wir nicht wissen, wie es nachher weitergeht? „Er führt auf rechter Straße um seines Namens willen!“ (Lies Ps.23,3.4; 5.Mose 32,3.4.)

 

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