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Datum: Sonntag, 16.08.2009
Bibelstelle: JEREMIA 1,3-10; 2.PETRUS 1,3.4
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil XV



Der junge Jeremia wartet auf die Führung Gottes in seinem Leben. Und Gott lässt niemanden, der ihn um Klarheit bittet, vergeblich warten. „Das Wort des Herrn geschah zu mir also: Ehe ich dich im Mutterleibe bildete, habe ich dich erkannt, und ehe du aus dem Mutterschoße hervorkamst, habe ich dich geheiligt – zum Propheten an die Nationen habe ich dich bestellt.“ Das allerdings hat Jeremia nicht erwartet. Erschrocken kommt es über seine Lippen: „Ach, Herr, siehe, ich weiß nicht zu reden, denn ich bin jung!“ Aber Gott sagt: Sieh nicht auf dich! „Sage nicht, ich bin zu jung, denn zu allen, wohin ich dich senden werde, sollst du gehen, und alles, was ich dir gebieten werde, sollst du reden! Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, um dich zu erretten!“ (Lies Jer.20,11; vgl. 5.Mose 31,6-8.) Der Herr hilft uns, dass wir nicht bei uns selber und unseren Unzulänglichkeiten stehen bleiben und uns den Blick auf ihn nicht verbauen lassen. Wir können nicht zugleich auf uns und auf ihn schauen. Jesus schenkt Gnade vorwärtszugehen und das Ziel zu erreichen. „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch auserwählt und euch an euren Platz gestellt, damit ihr hingeht und Frucht bringt.“ (Joh.15,16; lies 1.Kön.3,5-14) Er, der uns im Mutterleib gebildet hat, er hat auch den Platz für uns gewählt. Er täuscht sich nicht über uns, und seine Erwartungen sind auch nicht größer als die Gabe, die er in uns legt. „Ganz und gar sind wir Gottes Werk! Ja, in Christus Jesus sind wir neu geschaffen zum Tun all des Guten, das Gott schon zuvor bereitet hat, damit wir uns darin bewegen“ (Eph.2,10; lies 1.Petr.4,11; Matth.7,7-11).

 

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