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22.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil V

21.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil IV

20.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil III

19.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil II

18.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil I

17.08. MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil XVI

16.08. MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil XV

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Datum: Dienstag, 18.08.2009
Bibelstelle: LUKAS 10,25-37; APOSTELGESCHICHTE 16,30.31
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil I



„Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben erbe?“ Wir werden hier in ein Gespräch hineingenommen, das mit einer der wichtigsten Fragen eröffnet wird. – Wir dürfen zu Jesus mit jeder Frage kommen, mit großen und mit kleinen. Und wir dürfen Antwort erwarten. Das macht froh, dass man mit jeder Frage zu Jesus kommen kann. Nichts ist zu groß und nichts zu gering, er hört und antwortet. (Vgl. Matth.12,10-13; Mark.4,10ff; 9,28.29; 13,3ff.) Es kommt also ein Schriftgelehrter zu Jesus: „Was muss ich tun, dass ich das ewige Leben erlange?“ Diese Frage wurde Jesus mehrfach gestellt. Es ist die entscheidende Frage für den Menschen. Jeder muss dahin kommen, dass er der Frage nach Ziel und Ende seiner irdischen Existenz nicht ausweicht. Was muss in mir geschehen, dass ich das ewige Leben gewinne? Jeder Mensch trägt die verborgene Sehnsucht nach der Ewigkeit in seinem Herzen. Als Geschöpf Gottes kommt er von seinem Schöpfer nicht los. (Lies Pred.3,11.) Viele sehnen sich nach einem erfüllten Leben und suchen hier und suchen dort und finden allein nicht den Weg. Darum brauchen sie Hilfe von denen, die Jesus kennen und lieben. – Vom Schriftgelehrten wird gesagt, dass er Jesus fragte, „um ihn zu versuchen“. Und Jesus geht nicht auf die zweifelhafte Absicht, sondern auf die Frage ein, er will mit diesem Schriftgelehrten über das Eigentliche sprechen. Er sieht nicht nur das Vordergründige, sondern den verborgenen Mangel, vielleicht auch das verborgene Suchen. Jesus nimmt den Mann ernst. Der Evangelist Markus berichtet uns, dass Jesus in einem ähnlichen Gespräch antwortete: „Du bist nicht fern vom Reich Gottes!“ (Lies Mark.12,28-34).

 

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