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23.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil VI

22.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil V

21.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil IV

20.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil III

19.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil II

18.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil I

17.08. MEIN GOTT GAB MIR INS HERZ, Teil XVI

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Datum: Mittwoch, 19.08.2009
Bibelstelle: LUKAS 10,26-28; RÖMER 3,10-12
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil II



Wie so oft, wendet sich Jesus einem Einzelnen zu. Jeder Mensch ist ihm wichtig. Jeder soll sein Erbarmen und seine Liebe zu spüren bekommen. Für jeden hat der Herr Zeit. Auch für Menschen, die ihm misstrauisch begegnen oder gar schaden wollen. Er wirbt um ihr Vertrauen. Beim Schriftgelehrten knüpft er an dessen Frömmigkeit an, aber nicht um den Mann zu loben, sondern um den Fragenden weiterzuführen: „Was steht im Gesetz geschrieben, was liest du?“ Die Antwort kommt prompt, er weiß es ja so gut, er ist ein Schriftgelehrter: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken – und deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ So hat er es gelesen im Gesetz, so hat er es auswendig gelernt. (Lies 5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18.) Jesus sagt ihm: „Du hast recht geantwortet. Tue das, so wirst du leben!“ Was wäre wohl geschehen, wenn der Schriftgelehrte dem Wort von Jesus gefolgt wäre: „Tue das!“? „Wenn man das Wort von der Liebe zu Gott und der Liebe zum Nächsten nicht nur zweimal täglich hersagt, wie es damals üblich war, sondern zu Herzen nimmt, dann kann man darüber nur demütig werden und erkennen, wie weit das Vollbringen hinter dem Wollen zurückbleibt. Dies Wort, das ein ungeteiltes Herz für Gott und den Nächsten fordert, müsste einem zur Not werden, vorausgesetzt, dass man es ehrlich meint. Jesus will den Fragenden zu dem Punkt führen, wo ihm aufgehen müsste, wie erlösungsbedürftig, und das würde heißen, wie christusbedürftig, er ist“ (W. Lüthi). (Lies Lukas 5,8; 18,9-14; 19,8-10.)

 

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