Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

27.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil VIII

26.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil VII

25.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil VI

24.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil V

23.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil VI

22.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil V

21.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil IV

20.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil III
 
nächsten Text: ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil V
vorherigen Text: ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil V
Archiv



Datum: Sonntag, 23.08.2009
Bibelstelle: LUKAS 10,29-32; SPRÜCHE 14,21
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil VI



In der Einsamkeit der Straße von Jerusalem nach Jericho konnte der Verwundete kaum hoffen, dass jemand ihn finden und ihm helfen würde. Er war in seinem Zustand dem Tod preisgegeben. Aber doch – was nicht zu hoffen war, geschah: „Es traf sich, dass ein Priester dieselbe Straße zog.“ Jesus beschreibt nicht, was in dem Verwundeten vorging, wie die Hoffnung wieder erwachte, als ein Mensch in seine Nähe kam und dazu noch ein Priester. Aber wie entsetzlich, wie unfassbar: „Als der Priester ihn sah, ging er auf der anderen Seite vorüber. Ebenso kam auch ein Levit zu der Stelle: und als er ihn sah, ging er vorüber.“ Jesus erzählt dem, der ihn gefragt hatte: „Wer ist denn mein Nächster?“, diese Geschichte, damit der Fragende sich selbst erkennt. Gehört er nicht zu derselben Gruppe wie dieser Priester und dieser Levit? „Ihr Heuchler“, hat Jesus sie mehrfach angeredet: „Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler …, um das Wichtigste im Gesetz kümmert ihr euch nicht, nämlich um das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben!“ (Matth.23,23; lies Jes.58,4-7; Spr.19,17; 21,13; 24,11.12). Desinteressiert gehen sie an dem Unglücklichen vorüber. – Ob auch wir vorübergehen? „Hier können einem viele Versäumnisse in den Sinn kommen, ungeschriebene Briefe, unausgeführte Besuche, nicht gehaltene Versprechen. Eine unabsehbare Menge von guten Vorsätzen, die zu Wasser wurden, vielleicht gar nichts Kriminelles, nur lauter Selbstverständliches, lauter Naheliegendes, das nicht zur Ausführung kam. ‚Und er ging vorüber … er ging vorüber!’ Vorüber an dem Nächsten. Sie lagen nicht halbtot am Wegrand, sie begegneten uns in der gleichen Straße, betraten unter der gleichen Hausnummer die Tür. Gewiss, wir waren nicht ausgesprochen böse zu ihnen – aber wir gingen vorüber!“ (W. Lüthi) (Lies Ps.41,2; Apg.16,33; 28,1.2; Hebr.13,3.16.)

 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto