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Aidlinger Bibellese

Datum: Mittwoch, 26.08.2009
Bibelstelle: LUKAS 10,36.37; PSALM 103,8-10
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil VII



„Welcher von diesen dreien dünkt dich der Nächste gewesen zu sein dem, der unter die Räuber gefallen ist?“ Es ist atemberaubend, wie Jesus versucht, dem Frager die Augen zu öffnen. „Du Schriftgelehrter, der du nach dem Leben fragst, das könnte der Anfang des Lebens, deine Geburtsstunde werden. Du könntest jetzt das Licht der Welt erlangen, jetzt deinen Nächsten erkennen, den, der vor dir steht, den verachteten Christus, der dir dein Allernächster ist. Jetzt, du Gesetzeskundiger, könntest du ein Christuskundiger werden, könntest den zu sehen und zu lieben anfangen, der dein barmherziger Samariter ist, der bei dir Halt macht, sich zu dir niederbeugt, dich aufhebt und in die Arme nimmt, ans Herz schließt, der dich wegträgt aus dem Sterben ins Leben, aus der Verlorenheit in die Geborgenheit, aus der Angst in den Frieden, der deine sämtlichen Kosten, die deinetwegen entstehen, auf sich nimmt!“ (P. Rüesch) (Lies Hebr.2,14-16.) Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem, wo er bald für diesen Schriftgelehrten ein Ausgestoßener, Verlassener sein wird. Er geht diesen Todesweg, um in der Stunde der äußersten Not, im Gericht, diesem Schriftgelehrten der Nächste zu sein. „Nahe ist der, der mich rechtfertigt!“ „Gott, der da reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in Sünden, samt Christus lebendig gemacht, denn aus Gnade seid ihr gerettet worden!“ „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung!“ (Jes.50,8.9; Eph.2,4.5; 1.Petr.1,3; lies 1.Petr.3,18; Kol.1,12-14).

 

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