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31.08.

30.08. Der Knecht Gottes: Licht- und Heilsträger (Jesaja 49,1-13), Teil I

29.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil X

28.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil IX

27.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil VIII

26.08. ALS ER IHN SAH, HATTE ER ERBARMEN, Teil VII

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Datum: Sonntag, 30.08.2009
Bibelstelle: JESAJA 49,1-6; JOHANNES 15,16
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Knecht Gottes: Licht- und Heilsträger (Jesaja 49,1-13), Teil I



„Ich habe dich zum Licht der Heiden gemacht, dass du seist mein Heil bis an die Enden der Erde.“ In Jesaja 49 ist vom Knecht Gottes die Rede. Dieser Name rührt an das Grundverlangen des Menschen, dem sich Gott geoffenbart hat, Knecht oder Magd des Herrn zu sein. Wie Maria sagt: „Siehe, ich bin des Herrn Magd, mir geschehe nach deinem Wort!“ Wie Paulus vor Damaskus fragt: „Wer bist du, Herr? Was soll ich tun, Herr?“ (Luk.1,38; Apg.22,8-10). Was hier in Jesaja 49 dem Knecht des Herrn gesagt wird, oder von ihm gesagt wird, dürfen wir auch als uns gesagt hören, und zwar für unser eigenes Leben wie für unseren Dienstauftrag als Christen. Wir haben Gott zum Herrn, und wir sind seine Diener – ihm zur Verfügung in seinem Wirken. (Lies Röm.6,18-22.) Wer ist eigentlich gemeint, wenn in unserem Abschnitt vom Knecht des Herrn die Rede ist? Die ersten Verse sind wie das Zeugnis eines Einzelnen: „Der Herr hat mich berufen von meiner Mutter Leib an – er hat meines Namens gedacht.“ Hier leuchtet ein wunderbares Geheimnis auf: Gott ist voruns da, er hatte uns in seinen Gedanken, ehewir geboren wurden. (Lies Eph.1,4.5; Jes.44,2; Jer.1,4.5.) „Er hat meinen Mund … gemacht.“Alles, was wir sind und haben, ist Gabe. Meinen Mund hat er gemacht, „als ein Schwert“, sagt Jesaja. David weiß, dass sein Mund Gott preisen soll. „In meinen Mund hat er gelegt ein neues Lied, ein Lob für unseren Gott!“ Die Jünger Petrus und Johannes sind sich bewusst, dass ihr Mund gemacht ist, das Wort des Lebens weiterzusagen: „Es ist unmöglich, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben“ (Apg.4,20; lies 2.Mose 4,11.12; Ps.40,4; 51,17).

 

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