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Aidlinger Bibellese

Datum: Montag, 31.08.2009
Bibelstelle: JESAJA 49,1-5; PSALM 143,10
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema:



Jesaja fährt fort: „Er hat mich im Schatten seiner Hand verborgen, er hat mich zum Pfeil“, das heißt zum Werkzeug ‚gemacht‘. Wir sind unter seiner Hand geborgen und werden von seiner Hand gebraucht. Er hat bei unserer Erschaffung eine Absicht verfolgt. Er hat uns für die Aufgaben und Dienst-Aufträge erschaffen, für die er uns gebrauchen will. „Und nun spricht der Herr, der mich von Mutterleib an zu seinem Knecht bereitet hat!“ „Wir müssen unsere Seele der Tatsache offenhalten, dass Gott bei unserer Erschaffung eine bestimmte Absicht verfolgte. Wir dürfen seinen Plan nicht mit unseren eigenen Zwecken vermischen. Wenn wir erfasst haben, dass wir durch die Erlösungstat des Herrn Jesus Christus für Gottes Zwecke brauchbar geworden sind, dann werden wir verstehen, weshalb uns seine Forderungen oftmals steil, ja unerbittlich, erscheinen: Der Herr verlangt von seinen Dienern unbedingte Geradheit, weil er ihnen Gottes eigenes Wesen verliehen hat. Gib acht, dass du Gottes Plan für dein Leben nicht vergisst!“ (Nach O. Chambers) Es geht nicht zuerst um Größe und Weite unseres Wirkens, sondern um göttliche Wirkungen durch unser Leben. Dazu gehören nicht unbedingt glänzende Fähigkeiten oder besondere Chancen. Gewiss, sie sind Geschenke Gottes, und wir sollen sie nutzen. Wesentlich aber wird unsere Zuverlässigkeit und Treue sein, unsere Aufmerksamkeit und Offenheit für sein Reden, um seinen Willen zu tun. „Mein Knecht, durch den ich mich verherrliche!“ „Zu meiner Ehre geschaffen, … dass sie meinen Ruhm verkündigen!“ (Jes.43,7.21; lies 2.Tim.1,8-10; 1.Kor.4,1.2; Hebr.3,1.2.5; Ps.101,6)

 

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