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vorherigen Text: Ein erster Fall von Kirchenschlaf Archiv Evangeliumsnetz - Andachten Datum: Donnerstag, 17.05.2012 Bibelstelle: Apostelgeschichte 1, 10.11 Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de) Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/) Thema: Wie lange noch? Und als sie ihm nachsahen, wie ER gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen. Apostelgeschichte 1, Verse 10 und 11 Dieser Tage dachte ich bei mir, "und wenn es nun doch immer so weiter geht, wie bisher und sich nichts ändert?" Die Naturwissenschaft berichtet von vergangenen Jahrmillionen und Jahrmilliarden, und da fragt man sich, fast schon ganz automatisch, was denn in tausend, in zehntausend, hundertausend, Millionen usw. Jahren sein wird. Wird es irgendwann den "großen Schlag" geben? Wiederkunft Christi, Weltgericht, Neuschöpfung Gottes? Oder wird im Prinzip alles so bleiben, wie es ist? Die Frage ist nicht neu, sondern wurde bereits zur Zeit der ersten Christen gestellt. Und Jesus lässt an vielen Stellen durchblicken, dass sich seine Wiederkunft verzögern kann. Und Petrus schreibt: Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist (2. Petrus 3, Verse 3 und 4). Die Spötter, von denen Petrus schreibt, wird man heute allenfalls noch in Kreisen finden können, die um das neutestamentliche Zeugnis wissen. Ein Großteil des Volkes wird, sofern es den Himmelfahrtstag nicht ohnehin nur noch als "Vatertag" wahrnimmt, mit der Wiederkunft Christi überhaupt nichts anfangen und deshalb auch nicht spotten können. Aber was haben denn die Christen an Fakten zu bieten, mit denen sie, zum Trost für die Einen und zur Warnung für die Anderen, überzeugend darlegen können, dass Christus tatsächlich wiederkommen wird? Um es gleich zu sagen: An den üblichen "wissenschaftlich fundierten" und damit von aller Welt anerkannten Fakten, haben Christen absolut nichts zu bieten. Was die Christen haben, ist allein das Wort Gottes, dem allerdings geglaubt werden muss. Und da lesen wir unter anderem, dass nur der Vater weiß, wann sein Sohn wiederkommen wird. Selbst Jesus wusste es nicht. Und so haben wir nur den Glauben, der, in Sachen Wiederkunft, dazu noch vage ist. Ist das nicht ein bisschen wenig? Reicht das für uns? Hier setzt der Glaube ein. Für Gott ist es sehr wichtig, dass wir IHM glauben und das nicht erst dann, wenn wir die Beweise in den Händen haben. Wenn wir Welt und Schöpfung an Hand des Wortes Gottes betend betrachten und uns dem Wirken des Geistes Gottes öffnen, bemerken wir, das letztlich alles unerklärlich und rätselhaft ist, angefangen damit, dass es die Welt und uns überhaupt gibt. Was wissen wir denn wirklich? Alles, was wir wissen, glauben wir letztendlich. Deshalb habe ich kein Problem damit zu glauben, dass Jesus, völlig überraschend, schlagartig wiederkommt und Gott, von einem Augenblick auf den anderen alles neu machen kann. Ganz genau so, wie er einst die Welt aus dem Nichts ins Dasein gerufen hat. Das ganze Wort Gottes läuft darauf hinaus, dass nichts in der Schöpfung ewig dauert, sondern Gott ein Ziel mit uns und der Welt hat. Und darauf sollen wir durch das Evangelium zubereitet werden. Deshalb lasst uns allezeit bereit sein! Jörgen Bauer
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