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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Sonntag, 12.05.2013
Bibelstelle: 1. Korinther 2, 14 - 16
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Ein geistlicher Mensch sein



Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine
Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden.
Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von
niemandem beurteilt.
Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen?
Wir aber haben Christi Sinn.

1. Korinther 2, Verse 14 bis 16



Jedem, der schon mal Schüler war, dürfte folgende Situation bekannt vorkommen:

Der Lehrer erklärt einen komplizierten Sachverhalt und fragt anschließend, ob jeder das verstanden hat, was er soeben erklärt hat. Darauf meldet sich keiner der Schüler. Tatsächlich hat aber keiner der Schüler etwas verstanden.

Nachdem sich niemand gemeldet hat, meint jeder, dass er der Einzige ist, der nichts verstanden hat, woraus er schließt, dass er der "einzige Dumme in der Klasse ist.

Und jetzt denken wir mal daran, was uns ständig durch den "politisch-medialen
Komplex", oftmals mit einem wissenschaftlichen Anstrich versehen, vermittelt wird.

Da hören wir von dem Klimakiller C02, da hören wir, dass Homosexualität und sonstige "sexuelle Orientierungen", das Normalste von der Welt sind, da hören wir dass Islam und Christentum keine Gegensätze sind, da hören wir, dass wir alle, die zu uns kommen, freudig zu begrüßen und diesen möglichst anzupassen haben, da hören wir, dass es zwischen Männer und Frauen keinerlei Unterschiede gibt und die herkömmliche Familie ein Auslaufmodell ist, Kinder in die Krippe gehören (sofern sie nicht schon vorher abgetrieben wurden) und dass es Quoten für Frauen bedarf (jedenfalls dort, wo es um lukrative Posten geht) und anderes mehr.

Dabei wird uns indirekt vermittelt, dass das alle so sehen und dass der, der das anders sieht, ein "ewig Gestriger", "Rechtsradikaler", "Fremdenfeind", "Rassist", "Antifeminist" usw. ist, auf den "man ein Auge haben muss", und "weil das alle so sehen", sagen die Politiker, dass es an der Zeit ist, dieses und jenes grundlegend zu ändern und neue gesetzliche Grundlagen zu schaffen, "um damit den Wünschen der Mehrheit" zu entsprechen.

Tatsächlich ist es aber so, dass es keinesfalls die Mehrheit ist, "die das alles so sieht".

Weil aber niemand widerspricht, meint jeder, dass er der Einzige ist, der das
anders sieht, weshalb er sich nicht traut, seine Meinung offen zu sagen, muss
er in diesem Fall doch die politisch-medialen Gouvernanten und Moralapostel
fürchten, die ihn ins Abseits stellen könnten.

Dadurch kommt es zur freiwilligen Selbstzensur. Zur Diktatur des "politisch Korrekten" und zum "Neusprech", bei dem man sich einer korrekten Sprache
bedient, wozu unter anderem gehört bestimmte, an sich unbedenkliche Begriffe, wie z.B. "Neger", "Zigeuner", "Ausländer", "Behinderter" usw. zu meiden und stattdessen von "Farbigen", Bürgern einer mobilen ethnischen Minderheit", "Mitbürgern mit Migrationshintergrund", Mitmenschen mit Handicaps" usw. zu sprechen.

Ich las dieser Tage, dass die Menschen zur Zeit des Kaiserreiches, vor 100 Jahren, mehr Meinungsfreiheit hatten, als die Menschen unserer Tage, wo es die indirekt vorgeschriebene Meinung gibt.

Was hat das aber alles mit den heutigen Versen zu tun?

Dass hat damit zu tun, dass der geistliche Mensch, der sich, vom Heiligen Geist geleitet, am Wort Gottes orientiert, Wahrheit von Lüge unterscheiden kann.

Und weil er die Wahrheit erkennt, muss er diese der Welt gegenüber, in aller
Klarheit und Freundlichkeit, bezeugen. Eure Rede sei allzeit freundlich und mit
Salz gewürzt, wie Paulus sagt (Kolosser 4, 6).

Deshalb wollen wir uns zu Wort melden und mit dem Salz nicht zu sparsam
umgehen.


Jörgen Bauer



 

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