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25.01. Schonungslos offen

24.01. Gott enttäuscht uns nicht!

23.01. Der angefochtene Glaube

22.01. Nur Nahrung und Kleider?

21.01. Von den Engeln

20.01. Lasst euch nicht betrügen

19.01. Das ist nichts Neues!

18.01. Freiheit oder Gesetzlosigkeit?
 

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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Sonntag, 25.01.2015
Bibelstelle: 2. Samuel 12, 5.7.13
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Schonungslos offen



Da geriet David in großen Zorn über den Mann und sprach zu Nathan: So wahr der HERR lebt: der Mann ist ein Kind des Todes, der das getan hat!
Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann!
Da sprach David zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den HERRN. Nathan sprach zu David: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben.

2. Samuel 12, Verse 5, 7 und 13



Der große König David, ein Mann nach dem Herzen Gottes, der in der Bibel immer wieder erwähnt wird, der in der menschlichen Linie Jesu, als dessen
Stammvater gilt - soll ein Mörder und Ehebrecher sein?!

Bei einer solchen "Verwandtschaft" müsste man sich, hinsichtlich dessen, was
Christen so alles nachgesagt wird, über nichts mehr wundern! Aber auch wenn das kaum zu glauben ist - es ist trotzdem wahr - König David war ein Ehebrecher und Mörder!

Das Ganze kam so, dass sich David auf dem Dach des Königshauses müßig erging, wobei sein Blick auf Batseba, die Frau des Hetiters Uria fiel, mit der er daraufhin eine ehebrecherische Beziehung begann.

Die Frau wurde schwanger, und nachdem es David nicht gelang Uria so zu überlisten, dass die Vaterschaft auf ihn gefallen wäre, sorgte er ebenso listig dafür, dass Uria im Kampf gegen die Ammoniter fiel. Daraufhin konnte sich David ganz offiziell der "trauernden Witwe" annehmen.

Das war eine böse Intrige gegen einen sonst rechtschaffenden Mann, und der
Prophet Nathan trug ihm dieses, im Auftrag Gottes, in einer verklausulierten Geschichte vor, worauf sich David selbst ungewollt das Urteil sprach.

Nach Nathans darauf folgender Strafrede, bekannte David seine Schuld und Gott konnte ihm daraufhin seine Sünde vergeben.

Allerdings setzt eine Sünde immer auch eine Unheilsmacht in Gang und Gott
ließ es zu, dass das Schwert nicht mehr vom Hause Davids wich und David zeitlebens gegen innenpolitsche Feinde, darunter solche aus seiner Familie, zu kämpfen hatte.

Das Besondere an biblischen Berichten ist, dass sie schonungslos offen sind.
Die Gott widerstrebende gefallene Natur des Menschen, hier betrifft es David, wird ohne Abstriche aufgedeckt.

Das ist der Unterschied zwischen Wort Gottes und den sonst üblichen, geschönten menschlichen Biographien. Und an dieser Klarheit und Eindeutigkeit ist Wort Gottes zu erkennen.

(Ein Mitbruder merkte einmal, angesichts der vielen Lebensgeschichten, die es über Christen gibt, die besonders segensreich wirken durften, kritisch an, ob diese denn überhaupt keine Fehler gehabt hätten. Eine nachdenklich machende Frage.)

Bei Gott zählt und hilft nur ein offenes Geständnis, kurzum die reine Wahrheit. Wer Vergebung erlangen will, muss offen bekennen, darf nichts vertuschen oder verheimlichen.

Nur dem, der sich vor Gott demütigt, sich völlig entblößt und auf Gedeih und Verderb in Gottes Hand fallen lässt, kann vergeben werden, so dass ein völliger Neuanfang möglich wird.

Ein solcher wurde David geschenkt.

Aber auch hier gilt, dass Vergebung nicht umsonst ist, sondern dafür gezahlt werden muss. Und das tat Jesus Christus durch sein unschuldiges Leiden und
Sterben. Und das für alle Menschen und für alle Zeiten. Gott hat, so gesehen, selbst für uns bezahlt, auch damals für David.

Hieran erkennen wir Gottes ungegreifliches Erbarmen, mit dem auch wir rechnen dürfen, wenn wir einen Fall getan haben, unsere Schuld bekennen und umkehren.

Und was ebenso erstaunlich ist: Mit solchen Menschen wie David und Sündern wie uns, macht Gott seine Heilsgeschichte und ruft uns dazu in seinen Dienst!


Jörgen Bauer




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