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29.03. Wo Schweigen besser ist

28.03. Allles was wir sind und haben ist von Gott!

27.03. Ist das schon alles?

26.03. Eine "Jubelbotschaft"

25.03. Sieht Wahlfreiheit nicht anders aus?

24.03. Ein scharfer Gegensatz

23.03. Unerwartete Wendung

22.03. Göttlich oder menschlich?
 

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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Sonntag, 29.03.2015
Bibelstelle: Apostelgeschichte 2, 11 und Markus 1, 45
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Wo Schweigen besser ist



Juden und Judengenossen, Kreter und Araber; wir hören sie in unseren
Sprachen von den großen Taten Gottes reden.

Apostelgeschichte 2, Vers 11

Er aber ging fort und fing an, viel davon zu reden und die Geschichte
bekannt zu machen, sodass Jesus hinfort nicht mehr öffentlich in die
Stadt gehen konnte.

Markus 1, Vers 45



Die Apostel und die Christen überhaupt sollen Zeugnis über das geben,
was Gott tut, und in der Apostelgeschichte reden die Apostel über
nichts anderes als das Erlösungswerk Jesu Christi, wodurch sie oftmals
in erhebliche Schwierigkeiten kommen.

Im Markusevangelium wird von einem Aussätzigen berichtet, der von
Jesus geheilt wurde, wobei Jesus dem Geheilten verbot, jemand
anderem davon zu erzählen.

Der Geheilte erwies sich jedoch als ungehorsam und fing an viel davon
zu reden und die Geschichte überall bekannt zu machen, mit der Folge,
dass Jesus in der Gegend nichts mehr tun konnte.

Jesus heilte zwar viele Menschen. Das war aber ein zeichenhaftes Han-
deln, dass seine Vollmacht als Sohn Gottes bestätigen und ein Hinweis
auf die Neuschöpfung Gottes sein sollte.

Jesus kam nicht in die Welt um alle Kranken zu heilen oder gar die Welt
zu verbessern. Jesus rief zur Umkehr von falschen Wegen und seine
Aufgabe war, die Welt durch sein Leiden, Sterben und Auferstehen mit
Gott zu versöhnen.

Die "Werbetätigkeit" des geheilten Aussätzigen führte dazu, dass die
Menschen in Jesus nur noch den Wunderheiler gesehen und ihn bedrängt
hätten, wobei das, worauf es Jesus ankam zu kurz gekommen wäre.

Ich werde hier an die Arbeit des Internationalen Gideonbundes erinnert:
Dieser gibt weltweit große Mengen an Bibeln und Neuen Testamenten,
es sind jährlich an die 80 Millionen, weiter, wovon viel Segen ausgeht.
Das geschieht aber wohlweislich im Stillen.

Auch hier in Deutschland wurden in den Schulen Schülertestamente
weitergegeben - hier regt sich jetzt allmählich Widerstand seitens der
Neuheiden. Hier galt und gilt, dabei nicht viel zu reden, sondern auf die
Wirkung des Wortes Gottes zu vertrauen.

Ein Gideonleiter hat mir das mal so erklärt: Wenn du in der Schule
Testamente verteilst und dabei einen guten Vortrag hältst, der die
Schüler begeistert und überzeugt, kann das zur Folge haben, dass
das die Schüler begeistert weitererzählen, mit der Folge dass Gegner
auf den Plan gerufen werden, die dafür sorgen, dass künftig keine
Schülertestamente mehr verteilt werden können.

Von vergleichbaren Fällen wird auch in der Apostelgeschichte berichtet,
wo die Apostel Neider unter den Juden auf den Plan riefen, die fur Auf-
ruhr sorgten, so dass die Apostel flüchten mussten. Das war damals
aber eine andere Situation in der die Apostel so handeln mussten.

Auch heute noch wirkt Gott im Verborgenen. Mir liegt gerade ein
Brief von OpenDoors vor, in dem berichtet wird, dass in den islami-
schen Ländern Zehntausende Muslime zum Christentum konvertieren.
Im Iran gibt es z.B. schon 300.000 Glaubensgeschwister.
OpenDoors steht im Dienst für die weltweit verfolgten Christen.

Was würde wohl passieren, wenn das in den Medien breitgetreten
würde?

Deshalb sagt Jesus auch, "seid klug wie die Schlangen und ohne falsch
wie die Tauben, und werft keiner Perlen vor die Säue".

Bei allem Zeugnis- und Bekennermut gilt es also darauf zu achten,
dass der Schuss nicht nach hinten geht. Hier können wir Gott nur um
Weisheit bitten.


Jörgen Bauer


 

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