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01.04. Versöhnt oder unversöhnt sterben?

31.03. Was gesagt werden müsste

30.03. Anschlag auf den gesunden Menschenverstand

29.03. Wo Schweigen besser ist

28.03. Allles was wir sind und haben ist von Gott!

27.03. Ist das schon alles?

26.03. Eine "Jubelbotschaft"

25.03. Sieht Wahlfreiheit nicht anders aus?
 

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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Mittwoch, 01.04.2015
Bibelstelle: Lukas 13, 4.5
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Versöhnt oder unversöhnt sterben?



Oder meint ihr, dass die achtzehn, auf die der Turm in Siloah fiel und
erschlug sie, schuldiger gewesen sind als alle anderen Menschen, die
in Jerusalem wohnen? Ich sage euch: Nein; sondern wenn ihr nicht
Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen.

Lukas 13, Verse 4 und 5


Auf das aktuelle Geschehen übertragen:

"Meint ihr, dass die 150, die mit dem Airbus abgestürzt und zu Tode
kamen, schuldiger waren, als alle anderen Menschen in Europa? Ich
sage: Nein; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr auch so
umkommen."

Heißt das nun, dass Unbußfertige von Türmen erschlagen werden
oder mit dem Flugzeug abstürzen?

Genau das heißt es nicht, sondern soviel, dass sie mit Gott unversöhnt
sterben werden und damit das Ziel verfehlen.

Ich bekomme immer die Newsletter von "Christ in der Gegenwart",
wo man sich diesmal mit dem Absturz des Airbus 320 am 24.03.2015
befasste.

Ich konnte nicht umhin darauf wie folgt zu antworten:


Der Absturz des Airbus 320 am vergangenen Dienstag bewegt vor allem die
Medien. Was mir dabei auffällt ist, dass vergleichbare Unglücke in der Welt
niemanden besonders interessieren, obwohl die Hinterbliebenen dort ebenso
betroffen und traumatisiert sind. Das aber nur am Rande.

Welchen Trost will man den Hinterbliebenen in dem Unglücksfall, der uns
jetzt unmittelbar betroffen hat, geben? Wirksamer Trost wäre dann möglich,
wenn die Menschen im christlichen Glauben stehen würden und eben daran
mangelt es.

Zuversicht und Stärke erwächst aus dem christlichen Glauben und nicht aus
religiösen Betrachtungen. Da besteht ein fundamentaler Unterschied!

Am Ewigkeitssonntag gehen wir immer auf den Friedhof, und da schaue ich
mir die Grabsteine an und mache mir Gedanken, was das wohl für Menschen
waren, die hier begraben sind.

Ein weißer Grabstein fiel mir besonders auf. Der Verstorbene war gerade mal
20 Jahre alt geworden aber auf dem Grabstein stand der Bibelvers:

Ich bin die Auferstehung an das Leben, wer an mich glaubt wird leben, auch
wenn er stirbt!

Das hat mich zutiefst berührt, gestärkt und ermutigt,

Genau das ist es. Aber dazu muss man glauben, und eben daran fehlt es.

Was auch zum Glauben gehört: Wir leben in einer gefallenen Schöpfung und
der natürliche Mensch steht unter dem Zorn Gottes. Sünde heißt nicht nach
Gott zu fragen, sondern zu tun, was man selbst für richtig hält, das trennt
von Gott (Sünde) und führt zur Zielverfehlung des gesamten Lebens.

Jesus Christus ist selbst für uns durch Leid und Tod gegangen. Er hat die Strafe, die wir verdient haben, auf sich genommen und ist zu unserer Rechtfertigung auferstanden, und das gilt es im Glauben anzunehmen, wenn wir zu Kindern Gottes und Erben seines Reiches werden wollen.

Genau das ist stehendes biblisches Zeugnis und die Frohe Botschaft, das
Evangelium. Aber wer nimmt das ernst? Die Theologen bemühen sich
vielmehr zu leugnen, dass diese Aussagen geoffenbartes Wort Gottes
sind.

Ich weiß von einem Glaubensbruder, dessen Tochter früh gestorben ist.
Am offenen Grab konnte er sagen: “Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s
genommen, der Name des Herrn sei gelobt” (Hiob).

Wir haben uns das Leben nicht selbst gegeben und Gott ist der Herr über
Leben und Tod. Alles was wir sind und haben ist aus Gottes Hand.
In seine Hand fallen wir auch, und wir werden zum ewigen Leben aufer-
stehen, wenn es soweit ist und wir im Glauben standen.

Warum Gott den Absturz zugelassen hat wissen wir nicht. Nur soviel, dass
Gott keine Fehler macht und dass denen die ihn lieben alle Dinge zum Besten
dienen.

Mit allen Katastrophen und persönlichen Schicksalsschlägen klopft Gott an
unsere Herzenstür und ruft zur Umkehr. Die Lust- und Spaßgesellschaft ist
nicht schon alles. Wann wollen wir endlich auf seine Rufe hören, bevor es
zu spät ist?

Das müsste eigentlich Gegenstand von Beerdigungs- und Gedächtnispredigten
sein. Aber welcher Pfarrer würde es wagen in dieser an sich notwendigen
Klarheit zu sprechen? Aber es geht um ewiges Leben oder ewigen Tod!

Im Hinbiegen und passend machen des Evangeliums, um niemanden zu
erschrecken, darin liegt das Problem! Die Falschmünzer, die sich mehr vor
den Menschen als vor Gott fürchten, werden sich dereinst vor dem Richter-
stuhl Christi verantworten müssen.

Solange die Erde steht wird es Katastrophen geben. Deshalb warten wir auf
die Neuschöpfung Gottes, in der alles anders sein wird.


Jörgen Bauer







 

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